Der Ölpreis zieht wieder an, nachdem die Waffenstillstands-Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran wohl gescheitert sind. Allerdings wird derzeit mehr sporadisch gekämpft, die Intensität ist eine andere als vor einigen Wochen noch. Dennoch: Öl bleibt auf einem hohen Niveau und die Analysten gehen davon aus, dass die Preise aufgrund des Angebotsausfalls vorerst nicht auf Vorkriegslevel zurückfallen werden. So sieht Barclays den Markt durch den Hormus-Engpass in einem rechnerischen Defizit von bis zu 6,6 Mio. Barrel pro Tag – was etwa 7 % des Weltmarktes entspricht. Bei anhaltender Blockade wird ein Peak von 110 USD für möglich gehalten. Als Preisziel gab die Bank 100 USD für das vierte Quartal 2026 aus. JPMorgan sieht bereits Nachfrageeinbrüche in Asien, die den Ausfall teilweise kompensieren. Dennoch ist das Kursziel hier mit 96 USD je Barrell weiterhin hoch. Sollte sich der Schiffsverkehr im Persischen Golf normalisieren, rechnet die Investmentbank mit Preisen von 75 USD für das schwarze Gold im kommenden Jahr. Klar ist, dass Ölfirmen von dieser Entwicklung profitieren. Wir nehmen deshalb die Aktien von BP und Chevron in den Fokus. Zudem lohnt sich ein Blick auf Zefiro Methane, die als “Aufräumer“ der Branche aktiv sind.
Zum OriginalartikelZEFIRO METHANE CORP.- ISIN
- CA98926D1069
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- ZEFIRO METHANE /CM
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BP P.L.C.- ISIN
- GB0007980591
- FISN
- BP/PAR VTG FPD 0.25
- TICKER
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