Der versuchte Anschlag mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig markiert eine neue Eskalationsstufe der hybriden Kriegsführung in Europa. Nach wochenlangen, intensiven Ermittlungen der Bundesanwaltschaft hat die Bundesregierung nun offiziell den russischen Geheimdienst als Drahtzieher der Sabotageaktion benannt. Dieser gezielte Angriff auf die kritische Infrastruktur wirkt international wie ein massiver Weckruf an die NATO-Partner. In Brüssel fordert das Bündnis eine spürbare Verstärkung der kollektiven Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeiten gegen solche verdeckten Operationen. Aus Investorensicht schaffen solche Vorfälle für die Verteidigungsindustrie und spezialisierte Rüstungsunternehmen ein neues Kaufargument. Der Spezialist für Sensorik und Luftraumüberwachung Hensoldt steht vor einer rasant steigenden Nachfrage nach lückenlosen Detektionssystemen. Zeitgleich rückt der Rüstungsriese Rheinmetall in den Fokus, um weitreichende, aktive Abwehrarchitekturen an Flughäfen und Militärbasen zu etablieren. In Sachen HighTech-Equipment im Bereich Drohnenabwehr und Überwachungsflüge sind die Spezialisten DroneShield und Volatus Aerospace erneut im Fokus. Der politische Druck, diese gravierenden Sicherheitslücken im Luftraum schnellstens zu schließen, dürfte den beteiligten Unternehmen langfristig massiven Rückenwind verleihen. Investoren sollten die geopolitische Sonderkonjunktur in diesem hochspezialisierten Rüstungssegment daher genauestens im Blick behalten.
Zum OriginalartikelDRONESHIELD LIMITED- ISIN
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