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EQS-Ad-hoc: HWA AG / Schlagwort(e): Prognose / Gesamtjahr/Kapitalmaßnahmen / Kapitalerhöhung HWA AG passt Prognose an und plant Kapitalmaßnahmen Affalterbach, 25. Juni 2026 - Die HWA AG hat für das Jahr 2026 eine weitere Verbesserung sowohl der Gesamtleistung als auch auf EBIT-Ebene gegenüber dem Vorjahr in Aussicht gestellt. Auf Basis der aktuellen Hochrechnungen der Planzahlen ist eine Steigerung der Gesamtleistung weiterhin möglich; bzgl. des EBIT wird die Prognose jedoch angepasst. Das Ziel ist weiterhin ein leicht positives EBIT zu erreichen, wobei ein moderater EBIT-Verlust derzeit nicht ausgeschlossen werden kann. Hintergrund ist die wirtschaftliche Lage in der Automobilindustrie, ein Nachfragerückgang generell sowie diverse Kostensteigerungen bei unterschiedlichen Materialien. Auch die geopolitischen Unsicherheiten, vor allem im arabischen Raum, spiegeln sich im Kundenverhalten wider. Die Eigenentwicklung des HWA EVO entwickelt sich gut. Die Auslieferung des Supersportwagens an erste Kunden hat bereits begonnen. Qualitativ bewegt sich der HWA EVO auf höchstem Niveau. Zudem konnten 3 Rennfahrzeuge des HWA EVO.R planmäßig verkauft werden. Trotz dieser Erfolge kommt es bei diesem Projekt hinsichtlich der Versorgung von Teilen zu Engpässen und damit zu einer Verzögerung der Auslieferungen. Die Umsätze verschieben sich daher teilweise in die Folgezeit. Die HWA AG befindet sich weiter in der Transformation. Das Unternehmen soll künftig als eigene Marke agieren und mit Projekten für Dritte als Multiprojektorganisation auf höchstem Kompetenzlevel auftreten. Der ganz erhebliche und nunmehr auch klar sichtbare Umbruch in der Automobilbranche führt bei diesen Zielen zu einer Verzögerung auf der Zeitachse. Wie bereits im Lagebericht 2025 berichtet, wird die HWA AG zur weiteren Finanzierung der eigenen Projekte und Pipeline die Möglichkeiten des Kapitalmarkts nutzen. Der Haupt- und Mehrheitsgesellschafter der HWA AG, die Dörflinger Management & Beteiligungs GmbH, hat dem Vorstand mitgeteilt, dass er die HWA AG auch künftig mit substanziellen Mitteln in Höhe von bis zu 11 Millionen Euro unterstützen wird. Der Vorstand wird daher zeitnah weitere Kapitalmaßnahmen umsetzen und im ersten Schritt baldmöglichst das noch vorhandene Genehmigte Kapital von bis zu 4,3 Millionen für neuen Aktien voll ausnutzen. Eine weitere Kapitalmaßnahme in Höhe von bis zu 6,7 Millionen Euro soll nachgelagert erfolgen; die Art der Umsetzung ist aktuell noch in Abstimmung. Allen Aktionären soll bei den Kapitalmaßnahmen ein Bezugsrecht eingeräumt werden und der Bezugspreis für alle Aktionäre wird sich bei den Kapitalmaßnahmen am unteren Limit eines möglichen Ausgabepreises orientieren.
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