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EQS-News: DEUTZ AG
/ Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
Köln, den 6. August 2026 – DEUTZ hat im ersten Halbjahr 2026 bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis erneut deutlich zugelegt: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg der Auftragseingang um 28,7 % auf 1.331,3 Mio. €, der Konzernumsatz um 10,7 % auf 1.115,3 Mio. €. Das bereinigte Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) verbesserte sich dabei um 43,1 % auf 79,7 Mio. €, die bereinigte EBIT-Rendite von 5,5 % auf 7,1 %. Damit hat DEUTZ seinen Wachstumskurs trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds fortgesetzt und seine Profitabilität abermals gesteigert. „DEUTZ wächst zweistellig, bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis. Und das in einem Marktumfeld, das angesichts der geopolitischen Lage nach wie vor herausfordernd ist. Der strategische Konzernumbau zahlt sich immer mehr aus: Unsere Wachstumsfelder Service und Energy leisten kräftige Beiträge – und die vereinbarte Übernahme von FFG ist ein echter Gamechanger für unser profitabel wachsendes Defense-Geschäft: Wir bauen es zu einer tragenden Säule des Konzerns aus und werden damit unser Umsatz- und Renditeziel für 2030 deutlich früher erreichen“, erklärt DEUTZ-CEO Dr. Sebastian Schulte. Getragen wurde die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr vor allem von den Bereichen Engines, Service und Energy. Einen spürbaren Beitrag zur Profitabilitätssteigerung leistete zudem das Kostenprogramm Future Fit im Bereich Engines, dessen Maßnahmen voll im Plan liegen. „Unsere gestiegene Profitabilität zeigt, dass sich unsere Kostendisziplin auszahlt. Neben der positiven Umsatzentwicklung hat vor allem unser Future-Fit-Programm dazu beigetragen, das bereinigte Ergebnis um mehr als 40 Prozent zu steigern. Dass unsere Maßnahmen greifen, zeigt sich besonders deutlich durch die Trendwende im Engines-Geschäft. Dessen bereinigtes Ergebnis verbessert sich stetig und hat sich im Berichtszeitraum – zwar noch auf geringem Niveau – mehr als verfünffacht. Auf dieser Basis bestätigen wir unsere Prognose für das Gesamtjahr 2026“, sagt DEUTZ-CFO Oliver Neu. DEUTZ beschleunigt strategischen Konzernumbau: FFG-Übernahme als Gamechanger im Defense-Bereich, Energy-Geschäft weiter ausgebaut DEUTZ treibt seinen strategischen Konzernumbau durch eine Milliarden-Transaktion deutlich voran: Anfang Juli hat das Unternehmen eine Vereinbarung zur Übernahme von 100 % der Anteile an der FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH geschlossen. FFG entwickelt, modernisiert und wartet militärische Fahrzeuge – von Berge- und Schützenpanzern über Mannschaftstransporter bis zu Spezialfahrzeugen – und zählt zu den führenden europäischen Anbietern militärischer Land- und Spezialfahrzeuge. Mit mehr als 1.100 Mitarbeitenden ist das Unternehmen einer der wichtigsten Partner der Bundeswehr, Lieferant für Streitkräfte in mehr als 15 Nationen und Rückgrat für rund 30 Fahrzeugplattformen. Bereits 2025 hatte sich DEUTZ mit der Übernahme von SOBEK im Verteidigungsbereich strategisch positioniert; Anfang Juli 2026 startete im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit ARX Robotics die industrielle Serienfertigung des GEREON, einem unbemannten Bodensystem für den Einsatz im Gefechtsfeld. Durch die Übernahme von FFG wird DEUTZ nun zu einem zentralen Akteur in diesem Markt: FFG bringt seine Fahrzeug- und Plattformkompetenz sowie den Zugang zu langlaufenden Verteidigungsprogrammen ein, DEUTZ ergänzt Antriebs-, Energie- und Industrialisierungskompetenz sowie ein weltweites Servicenetz. So entsteht ein führender Anbieter für militärische Fahrzeuge, Antriebe und Energielösungen – made in Germany. Die Transaktion hat ein Volumen von rund 1,6 Mrd. € und soll teilweise in bar sowie teilweise durch die Ausgabe neuer DEUTZ-Aktien an die bisherigen Eigentümerfamilien der FFG beglichen werden, die dadurch als langfristig orientierte Ankeraktionäre bis zu 29,9 % der Anteile an der DEUTZ AG halten würden. Der Vollzug der Transaktion steht unter anderem unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre zur geplanten Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage im Rahmen der außerordentlichen Hauptversammlung am 24. August 2026.[1] „FFG soll künftig den Kern unseres Defense-Geschäfts bilden, wobei alle Geschäftsbereiche von Synergien und neuen Marktzugängen profitieren können. Durch die Übernahme erhöhen wir einmal mehr unsere Resilienz und steigen umsatz- und ergebnisseitig in eine ganz neue Liga auf. Allein FFG soll im nächsten Jahr einen Umsatz von über einer Milliarde Euro erwirtschaften – Weiterhin hat DEUTZ im ersten Halbjahr auch den Ausbau seines Energy-Geschäfts vorangetrieben: Nach der Übernahme von Frerk Aggregatebau im Februar erwarb DEUTZ Anfang Juni Maxi Trust Power, einen brasilianischen Hersteller von Gas- und Dieselgeneratoren. Damit stärkt DEUTZ seine Marktposition in Lateinamerika, erweitert sein globales Netzwerk als Anbieter und Systemintegrator dezentraler Energieversorgungslösungen und ergänzt sein entsprechendes Produktportfolio. Der Energy-Bereich soll im laufenden Geschäftsjahr bereits einen profitablen Umsatz von über 300 Mio. € zum Konzernumsatz beisteuern und in den nächsten fünf Jahren auf über 1 Mrd. € ansteigen. Darüber hinaus schreitet auch die Expansion des Servicegeschäfts voran: Anfang Juni hat DEUTZ das US-amerikanische Unternehmen G&T Truck Repair erworben und dadurch seine Aftermarket-Präsenz in den USA ausgebaut. Geschäftszahlen des ersten Halbjahres 2026 im Detail DEUTZ verbuchte im ersten Halbjahr 2026 mit 1.331,3 Mio. € einen starken Auftragseingang (H1 2025: 1.034,1 Mio. €). Der Auftragszuwachs wurde von den derzeit drei größten Geschäftssegmenten des Konzerns getragen: Engines, Service und Energy. Während das Engines-Segment unter anderem von leichten Markterholungstendenzen insbesondere im Baumaschinensektor profitierte, konnte das Auftragsvolumen des Service-Segments durch die weiterhin fokussierte Umsetzung regionaler Wachstumsinitiativen – sowohl organisch als auch anorganisch – deutlich gesteigert werden. Das seit 2024 deutlich ausgebaute Energy-Geschäft, das im Berichtszeitraum rund 20 % des Auftragseingangs auf Konzernebene ausmachte, steuerte zu dessen Anstieg mehr als die Hälfte bei. Auf die Anfang Februar übernommene Frerk Aggregatebau entfielen dabei knapp 160 Mio. €. Der Auftragsbestand des DEUTZ-Konzerns summierte sich zum Halbjahresende auf 713,6 Mio. € und lag damit auf einem sehr hohen Niveau (30. Juni 2025: 490,9 Mio. €). Auch beim Umsatz erzielte DEUTZ ein deutliches Plus gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr von 10,7 % auf 1.115,3 Mio. €. Dazu trugen alle Segmente bei – allen voran DEUTZ Energy mit einem Umsatzplus von rund 37 Mio. €, gefolgt von Service mit +28 Mio. €, Engines +23 Mio. € und Defense & Sonstiges +17 Mio. €.[2] Das bereinigte Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten)[3] legte im Berichtszeitraum deutlich um 43,1 % auf 79,7 Mio. € zu (H1 2025: 55,7 Mio. €). Dieser Anstieg um 24 Mio. € ist zum einen auf die deutliche Ergebnissteigerung im Engines-Segment zurückzuführen: infolge des Umsatzwachstums bzw. einer verbesserten Werksauslastung, positiven Mixeffekten sowie realisierten Kosteneinsparungen durch das Future-Fit-Programm hat sich dessen bereinigtes Ergebnis im Vergleichszeitraum signifikant um 19,6 Mio. € auf 24,3 Mio. € erhöht (H1 2025: 4,7 Mio. €). Den größten Anteil am bereinigten Ergebnis hatte mit 51,4 Mio. € Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2026 auf 31,9 Mio. € (H1 2025: 60,8 Mio. €). Dass er damit trotz positiver Ergebnisentwicklung unter dem Vorjahresniveau lag, ist insbesondere auf den auftrags- und saisonbedingt höheren Bestand an Vorräten zurückzuführen. Darüber hinaus trugen auch die höhere Auszahlung von ergebnisabhängigen Gehalts- und Lohnbestandteilen sowie Abfindungszahlungen aus dem Future-Fit-Programm dazu bei. Der Free Cashflow vor M&A belief sich infolge der Entwicklung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit auf -29,7 Mio. € (H1 2025: 14,4 Mio. €). Geschäftsprognose 2026
Der Zwischenbericht ist abrufbar unter www.deutz.com/de/investor-relations. Nächste Termine
Zukunftsgerichtete Aussagen Über die DEUTZ AG [1] Der Vollzug der Transaktion steht neben der Zustimmung der Aktionäre zur geplanten Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage im Rahmen der außerordentlichen Hauptversammlung unter anderem unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Behörden und wird für Ende 2026 bis zum ersten Quartal 2027 erwartet. [2] Gerundete Werte. [3] Zur besseren Vergleichbarkeit der operativen Ertragskraft des Unternehmens im Zeitablauf umfassen die Sondereffekte seit dem Geschäftsjahr 2026 auch Effekte aus Kaufpreisallokationen (M&A-Transaktionen). Die Vorjahresangabe zum bereinigten Ergebnis wurde entsprechend von 47,1 Mio. € auf 55,7 Mio. € angepasst, die bereinigte EBIT-Rendite von 4,7 % auf 5,5 %. Sondereffekte H1 2026: -28,8 Mio. €; im Wesentlichen bedingt durch Kosten im Zusammenhang mit dem Restrukturierungsprogramm, Effekte aus Kaufpreisallokationen sowie Kosten durch strategische Projekte und Unternehmenserwerbe. Sondereffekte H1 2025: -37,4 Mio. €; im Wesentlichen bedingt durch Kosten im Zusammenhang mit dem Restrukturierungsprogramm sowie Effekten aus Kaufpreisallokationen. [4] Zur besseren Vergleichbarkeit der operativen Ertragskraft des Unternehmens im Zeitablauf umfassen die Sondereffekte seit dem Geschäftsjahr 2026 auch Effekte aus Kaufpreisallokationen (M&A-Transaktionen). Die Vorjahresangaben der um Sondereffekte bereinigten Kennzahlen in dieser sowie der nachfolgenden Tabelle wurden entsprechend angepasst. [5] Vorjahresangaben: 94,5 Mio. € bzw. 49,9 Mio. €. [6] Vorjahresangaben: 9,4 % bzw. 9,6 %. [7] Vorjahresangaben: 47,1 Mio. € bzw. 26,1 Mio. €. [8] Vorjahresangaben: 4,7 % bzw. 5,0 %. [9] Vorjahresangaben: -28,8 Mio. € bzw. -3,8 Mio. €. [10] Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und aus Investitionstätigkeit abzüglich Zinsausgaben. [11] Zahlungsmittel und -äquivalente abzgl. kurz- und langfristiger zinstragender Finanzschulden. [12] Vorräte zzgl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzgl. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. [13] Working Capital als Durchschnitt der letzten vier Quartalsstichtage im Verhältnis zum Umsatz der vergangenen zwölf Monate. [14] Investitionen in Sachanlagen (inkl. Nutzungsrechten aus Leasingverträgen) und immaterielle Vermögenswerte ohne aktivierte Entwicklungsleistungen im Hinblick auf das Produktportfolio. [15] Forschungs- und Entwicklungsausgaben (nach Zuschüssen) im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. [16] Mitarbeiterzahl in FTE (Full Time Equivalent).
06.08.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
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2378218 06.08.2026 CET/CEST
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