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EQS-News: Krones Aktiengesellschaft
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Krones mit moderatem Wachstum und verbesserter Ertragskraft in herausforderndem Marktumfeld
Von Januar bis September 2026 entwickelte sich das Geschäft von Krones insgesamt stabil. Sowohl der um Währungsumrechnungseffekte bereinigte Umsatz als auch der Auftragseingang sowie die EBITDA-Marge stiegen im Vergleich zum Vorjahr. Aufgrund ungünstiger Entwicklungen auf den für das Unternehmen relevanten Märkten, die das Wachstum im vierten Quartal beeinflussen werden, hat Krones das um Währungsumrechnungseffekte bereinigte Umsatzwachstum für das Gesamtjahr 2026 und die Mittelfristziele 2028 am 22. Oktober angepasst. Auftragseingang steigt in den ersten drei Quartalen um 2,9 % In den ersten neun Monaten 2026 legte der Auftragseingang von Krones im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 % von 4.104,7 Mio. € auf 4.223,6 Mio. € zu. Insgesamt ist die Nachfrage der Kunden nach den Produkten und Dienstleistungen des Unternehmens robust. Gesamtwirtschaftliche Unsicherheiten und die infolge der geopolitischen Lage steigenden Betriebskosten der Kunden beeinflussen teilweise die Aufträge innerhalb des breiten Kunden- und Produktportfolios von Krones. Dank der international sehr ausgewogenen Kundenstruktur sowie des umfangreichen Produkt- und Dienstleistungsangebots konnte das Unternehmen diesen Effekt weitestgehend ausgleichen. Das Book-to-Bill-Ratio, also das Verhältnis vom Auftragseingang zum Umsatz, lag in den ersten drei Quartalen 2026 bei 1,03. Damit erhöhte sich der Auftragsbestand von Januar bis September um 3,0 % auf 4.314,3 Mio. € (31. Dezember 2025: 4.190,4 Mio. €). Zu berücksichtigen ist, dass der insgesamt komfortable Auftragsbestand Kundenaufträge enthält, die erst Ende 2027 oder später umsatzwirksam werden. Der um Währungsumrechnungseffekte bereinigte Umsatz legt von Januar bis September um 0,8 % zu In einem weiterhin herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld blieb der Umsatz von Krones in den ersten drei Quartalen 2026 mit 4.099,7 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr (4.107,4 Mio. €) stabil. Hierin enthalten ist ein negativer ergebnisneutraler Umsatzeffekt aus zurückerstatteten US-Zöllen von rund 20 Mio. €. Währungsumrechnungseffekte belasteten den Umsatz von Krones in den ersten drei Quartalen 2026 mit rund 40 Mio. €. Bereinigt um Währungsumrechnungseffekte stieg der Umsatz von Januar bis September 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 %. Profitabilität in den ersten drei Quartalen weiter verbessert Krones konnte die Ertragskraft in den ersten neun Monaten 2026 weiter stärken. Wesentlich verantwortlich hierfür ist die Umsetzung der strategischen Maßnahmen zur Verbesserung der Performance sowie der Kostenstrukturen des Unternehmens. Die Preise für die Maschinen und Anlagen von Krones blieben im Berichtszeitraum insgesamt stabil. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich von Januar bis September 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 % von 430,7 Mio. € auf 453,1 Mio. €. Es enthält einen positiven Ergebniseffekt von rund 10 Mio. € aus der ergebniswirksamen Rückerstattung von US-Zöllen. Die um diesen Effekt bereinigte EBITDA-Marge lag nach den ersten drei Quartalen bei 10,8 %. Damit bewegt sie sich innerhalb des Prognosekorridors für das Gesamtjahr 2026 von 10,7 % bis 11,1 %. Die berichtete EBITDA-Marge der ersten neun Monate beträgt 11,1 % (Vorjahr: 10,5 %). Aufgrund gestiegener Abschreibungen auf das Anlagevermögen und eines niedrigeren Finanzergebnisses verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern in den ersten drei Quartalen mit plus 2,1 % auf 308,7 Mio. € (Vorjahr: 302,3 Mio. €) leicht unterproportional zum EBITDA. Das Konzernergebnis steigerte Krones von Januar bis September um 2,7 % auf 219,5 Mio. € (Vorjahr: 213,7 Mio. €). Aus diesem errechnet sich ein Ergebnis je Aktie von 6,94 € (Vorjahr: 6,75 €). Free Cashflow (ohne M&A-Aktivitäten) verbessert sich im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal Krones investierte in den ersten neun Monaten wie geplant deutlich mehr als im Vorjahr. Dies ist mit ein Grund dafür, dass der um M&A-Aktivitäten bereinigte Free Cashflow in diesem Zeitraum mit minus 5,0 Mio. € unter dem Vorjahreswert von plus 80,2 Mio. € lag. Von Juli bis September 2026 verbesserte sich der um M&A-Aktivitäten bereinigte Free Cashflow allerdings im Vergleich zum zweiten Quartal von minus 21,3 Mio. € auf plus 25,8 Mio. €. Krones verfügt weiterhin über eine sehr stabile Finanz- und Kapitalstruktur. Ende September 2026 betrug die Nettoliquidität des Unternehmens, also die liquiden Mittel abzüglich Bankschulden, 410,2 Mio. € (Vorjahr: 361,2 Mio. €). Die Eigenkapitalquote stieg zum 30. September 2026 auf 44,8 % (Vorjahr: 42,1 %). Der ROCE (Return on Capital Employed) lag nach den ersten drei Quartalen 2026 bei 17,6 % (Vorjahr: 19,5 %). Krones hat die Prognose für das um Währungsumrechnungseffekte bereinigte Umsatzwachstum für das Gesamtjahr 2026 und die Mittelfristziele 2028 angepasst Gemäß den aktuellen Planungen für das vierte Quartal 2026 hat das Unternehmen seine Prognose für das um Währungsumrechnungseffekte bereinigte Umsatzwachstum für das Gesamtjahr 2026 angepasst. Grund hierfür sind ungünstige Entwicklungen auf den für Krones relevanten Märkten. Diese wurden durch herausfordernde geopolitische Rahmenbedingungen und den daraus resultierenden Kostensteigerungen für die Kunden von Krones sowie die anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten ausgelöst. Dies wird das Umsatzwachstum von Krones im vierten Quartal beeinflussen. Trotz des herausfordernden Marktumfeldes bleibt Krones aber auf Wachstumskurs. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Unternehmen ein um Währungsumrechnungseffekte bereinigtes Umsatzwachstum von 1 % bis 2 % (bisherige Prognose: 3 % bis 5 %). Gleichzeitig bestätigt Krones die Prognosen für die beiden anderen finanziellen Zielgrößen. Das Unternehmen will die Ertragskraft im laufenden Jahr gegenüber 2025 weiter verbessern und erwartet für 2026 für den Konzern eine EBITDA-Marge von 10,7 % bis 11,1 %. Für die dritte finanzielle Zielgröße, den ROCE, prognostiziert Krones im laufenden Jahr einen Wert von 19 % bis 20 %. Infolge der angepassten Prognose für das um Währungsumrechnungseffekte bereinigte Umsatzwachstum für 2026 und den anhaltenden herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen passte der Vorstand auch das Mittelfristziel 2028 für den Umsatz auf 6,0 Mrd. € bis 6,2 Mrd. € an (bisher: rund 7 Mrd. €). Das Mittelfristziel 2028 für die EBITDA-Marge wurde auf 11 % bis 12 % konkretisiert (bisher: 11 % bis 13 %). Das mittelfristige Ziel 2028 für den ROCE von mehr als 20 % bestätigt der Vorstand. Die vollständige Mitteilung über die ersten drei Quartale 2026 hat Krones im Internet veröffentlicht unter: https://www.krones.com/media/downloads/Q3_2026_d.pdf Kontakt:Olaf Scholz Leiter Group Investor Relations und Treasury Tel.: +49 9401 70-1169 E-Mail: olaf.scholz@krones.com
06.11.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
| Sprache: | Deutsch |
| Unternehmen: | Krones Aktiengesellschaft |
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| 93073 Neutraubling | |
| Deutschland | |
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| E-Mail: | investor-relations@krones.com |
| Internet: | www.krones.com |
| ISIN: | DE0006335003 |
| WKN: | 633500 |
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| EQS News ID: | 2429662 |
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2429662 06.11.2026 CET/CEST
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- KRONES AG/AKT O.N.
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