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EQS-News: SAF-HOLLAND SE
/ Schlagwort(e): Halbjahresbericht
SAF-HOLLAND setzt profitables Wachstum im ersten Halbjahr 2026 fort und steigert Cashflow deutlich
Bessenbach, 6. August 2026. Die SAF-HOLLAND SE („SAF-HOLLAND“), einer der weltweit führenden Zulieferer von Trailer- und Truckkomponenten, setzte den erfolgreichen Start in das Geschäftsjahr 2026 auch im zweiten Quartal fort. Trotz eines weiterhin heterogenen Marktumfelds steigerte der Konzern Umsatz, Profitabilität und Cashflow und bestätigte den Ausblick für das Gesamtjahr. Der Konzernumsatz lag mit 905,7 Mio. Euro um 1,6 % über dem Vorjahreswert von 891,6 Mio. Euro. Bereinigt um Währungseffekte erhöhte sich der Konzernumsatz um 4,7 %. Im zweiten Quartal 2026 konnte der Konzernumsatz um 2,6 % auf 454,0 Mio. Euro gesteigert werden (Vorjahr 442,4 Mio. Euro). Umsatzwachstum von EMEA und APAC getragen Die Umsatzentwicklung verlief in den einzelnen Regionen unterschiedlich. Die Region EMEA steigerte ihre Umsatzerlöse auf 467,3 Mio. Euro (Vorjahr 441,9 Mio. Euro) und festigte damit ihre Position als umsatzstärkste Region des Konzerns. In der Region Amerika beliefen sich die Umsatzerlöse auf 324,5 Mio. Euro (Vorjahr 346,5 Mio. Euro). Organisch verringerte sich der Umsatz trotz einer weiterhin verhaltenen Nachfrage in den nordamerikanischen Nutzfahrzeugmärkten lediglich um 1,3 %. Die Region APAC setzte ihren dynamischen Wachstumskurs fort und erhöhte die Umsatzerlöse, insbesondere aufgrund einer positiven Trailernachfrage in Indien und Australien, auf 113,9 Mio. Euro (Vorjahr 103,1 Mio. Euro). Auf organischer Basis lag das Wachstum bei 20,2 %. Nach Kundengruppen blieb das Erstausrüstungsgeschäft mit Trailerherstellern die wichtigste Umsatzquelle des Konzerns. Der Umsatz in diesem Kundensegment stieg auf 459,1 Mio. Euro (Vorjahr 428,3 Mio. Euro) und erhöhte seinen Anteil am Konzernumsatz auf 50,7 %. Auf das Erstausrüstungsgeschäft mit Truckherstellern entfielen 101,8 Mio. Euro (Vorjahr 113,1 Mio. Euro) und somit 11,2% des Konzernumsatzes. Das Ersatzteilgeschäft erzielte Umsatzerlöse von 344,8 Mio. Euro (Vorjahr 350,2 Mio. Euro) und trug 38,1 % zum Konzernumsatz bei. Bereinigt um negative Währungseffekte, verzeichnete das Ersatzteilgeschäft ein robustes organisches Wachstum in Höhe von 1,9 % und erwies sich damit erneut als resilienter Pfeiler des Konzerns. Bereinigte EBIT-Marge auf 9,5 % verbessert Die im ersten Quartal positive Profitabilitätsentwicklung setzte sich auch im zweiten Quartal fort. Das bereinigte EBIT erhöhte sich im ersten Halbjahr auf 85,9 Mio. Euro (Vorjahr 83,0 Mio. Euro), während sich die bereinigte EBIT-Marge auf 9,5 % (Vorjahr 9,3 %) verbesserte. Im zweiten Quartal stieg das bereinigte EBIT auf 43,4 Mio. Euro nach 40,3 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich folglich auf 9,6 % (Vorjahr 9,1 %). Zu der positiven Entwicklung trugen eine robuste operative Geschäftsentwicklung, Skaleneffekte in der Produktion, eine verbesserte Kostenstruktur sowie die konsequente Umsetzung von Effizienzmaßnahmen bei. Besonders erfreulich war, dass alle drei Regionen ihre Profitabilität gegenüber dem Vorjahr verbessern konnten. Periodenergebnis und Ergebnis je Aktie deutlich gesteigert Die starke operative Entwicklung sowie das deutlich verbesserte Finanzergebnis wirkten sich im ersten Halbjahr 2026 positiv auf die Ertragslage aus. Das Finanzergebnis verbesserte sich auf –11,0 Mio. Euro nach –32,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um die unrealisierten Währungseffekte aus Intercompany-Fremdwährungsdarlehen verbesserte sich das Finanzergebnis um rund 0,4 Mio. Euro, insbesondere infolge einer optimierten Finanzierungsstruktur und damit verbundener geringerer Zinsaufwendungen. Zusätzlich profitierte das Finanzergebnis von positiven Bewertungseffekten aus Intercompany-Fremdwährungsdarlehen, die zu einer deutlichen Verbesserung des Saldos aus unrealisierten Kursgewinnen und -verlusten in Höhe von 6,5 Mio. Euro führten (Vorjahr –14,5 Mio. Euro). Vor diesem Hintergrund stieg das Ergebnis vor Steuern auf 64,6 Mio. Euro (Vorjahr 38,0 Mio. Euro). Das auf die Anteilseigner der Muttergesellschaft entfallende Periodenergebnis erhöhte sich auf 42,0 Mio. Euro (Vorjahr 24,0 Mio. Euro). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie verbesserte sich bei einer gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Stammaktien in Höhe von 45,0 Mio. Stück (Vorjahr 45,4 Mio. Stück) auf 0,93 Euro (Vorjahr 0,53 Euro). Das bereinigte Periodenergebnis nach Anteilen Dritter erreichte 55,7 Mio. Euro (Vorjahr 37,7 Mio. Euro), während das bereinigte Ergebnis je Aktie auf 1,24 Euro (Vorjahr 0,83 Euro) anstieg. Freier operativer Cashflow deutlich gesteigert SAF-HOLLAND konnte die Cashflow-Generierung im ersten Halbjahr 2026 deutlich steigern. Der freie operative Cashflow erhöhte sich auf 65,8 Mio. Euro und lag damit um mehr als 56 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau (Vorjahr 9,1 Mio. Euro). Maßgeblich hierfür waren die weiterhin starke operative Ertragskraft sowie ein geringerer Mittelabfluss aus dem Net Working Capital. Im zweiten Quartal 2026 belief sich der freie operative Cashflow auf 21,0 Mio. Euro (Vorjahr 0,9 Mio. Euro). Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr bestätigt der Vorstand den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026. Auf Basis stabiler Wechselkurse erwartet der Vorstand weiterhin einen Konzernumsatz in der Bandbreite von 1.700 Mio. Euro bis 1.850 Mio. Euro. SAF-HOLLAND rechnet in den Regionen EMEA und APAC weiterhin mit einer insgesamt positiven Geschäftsentwicklung. Auch in Nordamerika deuten die zuletzt verbesserten Marktindikatoren auf eine schrittweise Belebung des Marktumfelds hin. Das Ersatzteilgeschäft dürfte sich auf Basis der bestehenden Fahrzeugpopulation stabil entwickeln. Darüber hinaus könnte das gesamtwirtschaftliche Umfeld weiterhin von geopolitischen Unsicherheiten sowie einer erhöhten Volatilität auf den Energie- und Rohstoffmärkten geprägt sein. Hieraus könnten sich Belastungen auf der Beschaffungsseite ergeben. SAF-HOLLAND geht jedoch davon aus, daraus resultierende Belastungen durch Preismaßnahmen sowie kontinuierliche Effizienz- und Produktivitätssteigerungen, wie in der Vergangenheit, weitgehend kompensieren zu können. Für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt SAF-HOLLAND die Prognose einer bereinigten EBIT-Marge von 9 % bis 10 %. Die Investitionsquote soll unverändert bis zu 3 % der Konzernumsatzerlöse betragen. Alexander Geis, Vorsitzender des Vorstands und Chief Executive Officer der SAF-HOLLAND SE, sagt dazu: „Wir sind im Geschäftsjahr 2026 weiter auf Kurs. Nach dem erfolgreichen Jahresauftakt haben wir unsere Profitabilität erneut verbessert und einen signifikant höheren freien operativen Cashflow erzielt. Dass alle drei Regionen ihre EBIT-Marge gegenüber dem Vorjahr steigern konnten, unterstreicht die Qualität unserer operativen Entwicklung und die Fortschritte bei Effizienz und Kostenmanagement. Mit diesem Fundament sehen wir uns für den weiteren Jahresverlauf gut aufgestellt.“
Finanzkennzahlen für das zweite Quartal und erste Halbjahr 2026
Sämtliche dargestellten Zahlen sind gerundet. Geringfügige Abweichungen ergeben sich möglicherweise aufgrund von Additionen zu diesen Beträgen.
Kontakt: Dana Unger VP Investor Relations, Corporate & ESG Communications Tel: +49 6095 301 949
Alexander Pöschl Senior Manager Investor Relations, Corporate & ESG Communications Tel: +49 6095 301 117 alexander.poeschl@safholland.de
Über SAF-HOLLAND Die SAF-HOLLAND SE ist ein international führender Hersteller von fahrwerksbezogenen Baugruppen und Komponenten für Trailer, Lkw und Busse. Durchschnittlich rund 5.600 engagierte Mitarbeitende weltweit erwirtschafteten im Jahr 2025 einen Umsatz von etwa 1,73 Mrd. Euro. Die Produktpalette umfasst unter anderem Achs- und Federungssysteme für Trailer sowie Sattelkupplungen und Kupplungssysteme für Lkw, Anhänger und Sattelauflieger als auch Brems- und EBS-Systeme. Daneben entwickelt SAF-HOLLAND innovative Produkte zur Erhöhung der Effizienz, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit von Nutzfahrzeugen. Mit den Marken SAF, Holland, Haldex, Assali Stefen, KLL, Neway, Tecma, V.Orlandi und York erreichte der Konzern im Jahr 2025 in den wichtigsten Regionen weltweit starke Marktpositionen unter den Top 3. Auf sechs Kontinenten beliefert SAF-HOLLAND Hersteller im Erstausstattungsmarkt. Im Aftermarket-Geschäft liefert das Unternehmen Ersatzteile an die Servicenetzwerke der Hersteller sowie an den Großhandel und über ein umfassendes globales Vertriebsnetz an Endkunden und Servicestützpunkte. SAF-HOLLAND SE ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und zählt zu den Werten des SDAX (ISIN: DE000SAFH001). Weitere Information erhalten Sie unter www.safholland.com.
06.08.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
| Sprache: | Deutsch |
| Unternehmen: | SAF-HOLLAND SE |
| Hauptstraße 26 | |
| 63856 Bessenbach | |
| Deutschland | |
| Telefon: | +49 6095 301-949 |
| E-Mail: | ir@safholland.de |
| Internet: | www.safholland.com |
| ISIN: | DE000SAFH001 |
| WKN: | SAFH00 |
| Indizes: | SDAX |
| Börsen: | Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate BSX |
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2377900 06.08.2026 CET/CEST
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