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EQS-News: Semperit AG Holding
/ Schlagwort(e): Quartalsergebnis
Semperit mit starkem Q1 und bestätigtem Wachstumsausblick
Wien, 13. Mai 2026 – Die Semperit-Gruppe ist mit einer starken operativen Entwicklung im ersten Quartal gut in das Jahr 2026 gestartet. Umsatz und EBITDA konnten deutlich gesteigert werden. Daraus resultierte eine sehr robuste EBITDA-Marge von 16,4%, getragen von der soliden Performance beider Divisionen. Das Ergebnis nach Steuern drehte mit 8,9 Mio. EUR ins Plus. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Semperit unverändert eine Rückkehr auf den Wachstumspfad. Die Semperit-Gruppe konnte im ersten Quartal 2026 nahtlos an das starke Momentum des zweiten Halbjahres 2025 anknüpfen und die Kennzahlen im Quartalsvergleich deutlich verbessern. Der Umsatz stieg im ersten Quartal auf 163,7 Mio. EUR (+7,9%), und das EBITDA wurde auf 26,8 Mio. EUR mehr als verdoppelt. Dementsprechend verbesserte Semperit die EBITDA‑Marge von 7,3% auf 16,4% – auch vor dem Hintergrund eines außergewöhnlich schwachen Vergleichsquartals 2025. Das operative EBITDA (vor Projektkosten) belief sich auf 27,8 Mio. EUR (Vorjahr: 11,9 Mio. EUR). „Die Entwicklung im ersten Quartal 2026 unterstreicht unsere operative Stärke und das nachhaltige Ertragspotenzial von Semperit. Entlang unserer strategischen Prioritäten haben wir Effizienzsteigerungen, Vertriebsinitiativen und Innovationen vorangetrieben und eine strikte finanzielle Disziplin beibehalten“, zieht Semperit-CEO Manfred Stanek Zwischenbilanz. „Nach der Rückkehr auf den Wachstumspfad im ersten Quartal sehen wir Semperit für das Gesamtjahr 2026 gut positioniert, um von einer moderaten Markterholung überproportional zu profitieren. Dabei behalten wir die von Unsicherheiten geprägten Marktdynamiken sehr genau im Blick und managen den Rohstoffeinkauf auf Basis unserer Mehrquellen- und Mehrregionen-Strategie.“ Die Semperit-Gruppe verfügt über eine robuste Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von 48,2% (31. Dezember 2025: 48,5%) und einem Verschuldungsgrad gemessen an der Nettofinanzverschuldung im Verhältnis zum EBITDA von konservativen 0,9x (31. Dezember 2025: 1,2x). Die Liquiditätsreserven beliefen sich zum Stichtag auf 101,8 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 94,8 Mio. EUR). Der Free Cashflow lag bei 13,1 Mio. EUR (Q1 2025: 8,7 Mio. EUR). Damit verfügt Semperit weiterhin über eine starke finanzielle Basis, um sowohl Wachstumschancen zu nutzen als auch die Verschuldung gezielt zu reduzieren. Ausblick Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Semperit unverändert ein Umsatzwachstum im höheren einstelligen Prozentbereich und einen Anstieg des operativen EBITDA (vor Projektkosten von rund 5 Mio. Euro) auf rund 95 Mio. Euro. Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage bleiben die Unsicherheiten erhöht. Dies betrifft insbesondere die Preisentwicklung und die Verfügbarkeit von Rohstoffen sowie die allgemeine Nachfragesituation. Semperit behält diese Marktdynamiken sehr genau im Blick und managt diese Phase – wie auch in der Vergangenheit – mit hoher Disziplin. Im Rohstoffeinkauf verfolgt Semperit konsequent eine Mehrquellen- und Mehrregionen-Strategie, um auch bei externen Störungen abgesicherte Mindestmengen und eine stabile Versorgung der Produktion sicherzustellen. Bei einer weiteren Eskalation der Lage im Nahen Osten lassen sich mögliche Engpässe im weiteren Jahresverlauf allerdings nicht vollständig ausschließen. Ergebnisentwicklung im Detail Die Semperit-Gruppe, die mit ihren beiden Divisionen Semperit Industrial Applications (SIA) und Semperit Engineered Applications (SEA) auf Industriekunden fokussiert, erwirtschaftete im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 163,7 Mio. EUR (+7,9%). Die Division SIA, die Schläuche und Profile umfasst, erwirtschaftete einen Umsatz von 70,3 Mio. EUR (+7,4%) und ein EBITDA von 19,6 Mio. EUR (+73,9%). Die EBITDA-Marge konnte damit auf 27,8% (Vorjahr: 17,2%) erhöht werden. Die Division SEA (Form, Belting und Flüssigsilikon), die im Vorjahreszeitraum vor allem von Projektverzögerungen bei Kunden belastet war, steigerte den Umsatz auf 93,4 Mio. EUR (+8,3%) und das EBITDA auf 11,5 Mio. EUR (˃100%). Die EBITDA-Marge stieg auf 12,3% (Q1 2025: 4,6%). Der Bestand an eigenen Erzeugnissen erhöhte sich in der Gruppe – vor allem saisonal bedingt – in den ersten drei Monaten um 11,1 Mio. EUR (Vorjahr: 11,0 Mio. EUR). Die gesamten Aufwendungen sanken um 1,9% auf 151,6 Mio. EUR (Vorjahr: 154,6 Mio. EUR). Der Materialaufwand (inklusive Energie und bezogener Leistungen) belief sich auf 72,9 Mio. EUR (Vorjahr: 76,0 Mio. EUR), davon wurden 1,1 Mio. EUR an den Käufer des Medizingeschäfts im Rahmen des Mitbenutzungsvertrags für Räumlichkeiten weiterverrechnet. Der Personalaufwand erhöhte sich leicht um 2,3% auf 58,0 Mio. EUR (Vorjahr: 56,7 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 20,7 Mio. EUR um 5,2% unter dem Vorjahreswert (21,9 Mio. EUR). Das EBITDA konnte somit auf 26,8 Mio. EUR mehr als verdoppelt (Vorjahr: 11,1 Mio. EUR) werden. Semperit schließt damit an das gute vierte Quartal 2025 (EBITDA in Höhe von 27,4 Mio. EUR) an. Die EBITDA-Marge erhöhte sich auf 16,4% (Vorjahr: 7,3%). Das operative EBITDA (vor Projektkosten für das konzernweite Digitalisierungsprojekt oneERP) belief sich auf 27,8 Mio. EUR (Vorjahr: 11,9 Mio. EUR) und die Marge auf 17,0% (Vorjahr: 7,9%). Dabei wurde das EBITDA um ergebniswirksame Effekte des Leitprojekts für die digitale Transformation der Gruppe (oneERP) in Höhe von 1,0 Mio. EUR bereinigt. Die regulären Abschreibungen entwickelten sich mit 12,4 Mio. EUR stabil (Vorjahr: 12,4 Mio. EUR). Das EBIT lag mit 14,4 Mio. EUR damit deutlich über dem Vorjahreswert von -1,3 Mio. EUR. Das Finanzergebnis verbesserte sich auf -2,9 Mio. EUR (Vorjahr: -5,0 Mio. EUR). Ausschlaggebend dafür war in erster Linie ein verbessertes Ergebnis aus Währungsdifferenzen, nachdem das Vorjahresquartal durch negative Währungseffekte - vor allem im Zusammenhang mit der Schwäche des US‑Dollar – belastet war. Darüber hinaus sanken die Finanzierungsaufwendungen infolge der reduzierten Finanzverbindlichkeiten. Der Steueraufwand erhöhte sich auf 2,6 Mio. EUR (Vorjahr: 0,9 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Steuern stieg deutlich auf 8,9 Mio. EUR (Vorjahr: -7,2 Mio. EUR). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,43 EUR (Vorjahr: -0,35 EUR). Übersicht über die wichtigsten Finanzkennzahlen für das 1. Quartal 2026
¹Operatives EBITDA: vor Projektkosten für Digitalisierungsprojekt oneERP (Q1 2026: -1,0 Mio. EUR, Q1 2025: -0,8 Mio. EUR )
Weitere Details finden Sie im Bericht über das 1. Quartal 2026 der Semperit-Gruppe: https://www.semperitgroup.com/de/investor-relations/
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Über Semperit Die börsennotierte Semperit AG Holding ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe, die mit ihren beiden Divisionen Semperit Industrial Applications und Semperit Engineered Applications hochwertige Elastomer-Produkte und -Anwendungen für industrielle Kunden entwickelt, produziert und in über 100 Ländern weltweit vertreibt. Die Division Semperit Industrial Applications fokussiert mit hocheffizienter Fertigung und Kostenführerschaft auf industrielle Anwendungen in Verbindung mit Großserien; hierzu zählen Hydraulik- und Industrieschläuche sowie Profile. Die Division Semperit Engineered Applications umfasst die Produktion von Rolltreppenhandläufen, Fördergurten, Seilbahnringen und weiteren technischen Elastomer-Produkten sowie die Rico-Gruppe (Flüssigsilikon und Werkzeugbau) und legt den Schwerpunkt auf maßgeschneiderte technische Lösungen. Die Zentrale des österreichischen Traditionsunternehmens, das seit 1824 besteht, ist in Wien. Die Semperit-Gruppe beschäftigt weltweit rund 4.000 Mitarbeiter:innen und hat 16 Produktionsstandorte sowie zahlreiche Vertriebsniederlassungen in Europa, Asien, Australien und Amerika. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die Gruppe einen Umsatz von 662,4 Mio. EUR sowie ein EBITDA von 79,5 Mio. EUR.
13.05.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS Group |
| Sprache: | Deutsch |
| Unternehmen: | Semperit AG Holding |
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