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EQS-News: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
/ Schlagwort(e): Sonstiges
Vom Werkzeugmacher zum Architekten moderner Produktion: Porsche-Vorstand Albrecht Reimold geht in den Ruhestand Stuttgart. Generationswechsel bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG: Albrecht Reimold, Vorstand für Produktion und Logistik, geht mit 65 Jahren und zum Ablauf seines Vertrags in den geplanten Ruhestand. Mehr als zehn Jahre stand der gelernte Werkzeugmacher und Diplom-Ingenieur der Produktionstechnik an der Spitze des Vorstandsressorts des Sportwagenherstellers. Reimold übergibt sein Amt zum Ablauf des 31. August 2026. Dort endet der traditionelle Betriebsurlaub bei Porsche. Sein Nachfolger Christian Friedl (49) kommt aus den eigenen Reihen. Er leitete zuletzt die Unternehmensqualität und war davor in unterschiedlichen Führungsfunktionen in der Porsche-Produktion tätig. „Albrecht Reimold hat sich in der internationalen Automobilbranche über die vergangenen Jahrzehnte einen exzellenten Ruf erworben. Sein tiefes fachliches Wissen war die Grundlage, um die Porsche Produktion und Logistik über die Jahre substanziell weiterzuentwickeln“, sagt Dr. Wolfgang Porsche, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Porsche AG. „Wir bedanken uns bei Albrecht Reimold für die herausragende Arbeit und wünschen ihm persönlich alles Gute.“ Albrecht Reimold: „Als ich vor mehr als zehn Jahren bei Porsche begonnen habe, war ich sehr stolz als gelernter Werkzeugmacher einen Vorstandsposten zu bekleiden. Heute blicke ich mit Stolz auf das zurück, was wir in dieser Zeit gemeinsam als Team geleistet haben. Nach rund fünf intensiven Jahrzehnten im Job fällt der Abschied nicht leicht. Andererseits konnte ich mich ja lange im Voraus auf das Datum einstellen und bin mir sicher, dass es mir im Ruhestand nicht langweilig wird.“ Seine Ausbildung im Werkzeugmacher-Handwerk hat Albrecht Reimold 1980 als Bundessieger beendet. Über ein Trainee-Programm kam er 1987 zu Audi, wo er 2009 die Werkleitung in Neckarsulm übernahm. Dazwischen verantwortete er den Anlauf des Lamborghini Gallardo in Italien. Vor seinem Einstieg bei Porsche 2016 leitete Reimold als Vorsitzender des Vorstands und Vorstand Technik das Mehrmarkenwerk von Volkswagen Slovakia in Bratislava. Direkt zu Beginn seiner Vorstandstätigkeit bei Porsche 2016 war Reimold dafür verantwortlich, mit der Taycan-Produktion in Zuffenhausen „eine Fabrik in der Fabrik“ aufzubauen. Er steuerte die Produktion und Logistik zudem sicher durch Krisenzeiten, etwa den Corona-Jahren oder die Halbleiterkrise. In seine Amtszeit fiel auch die weitere strategische Ausrichtung des Porsche Werkzeugbaus in Schwarzenberg. Mit den Experten vom Werkzeugbau sorgte Reimold für den erfolgreichen Anlauf des Joint-Ventures V4Smart, das für die Produktion von Hochleistungsrundzellen für den T-Hybrid-Antrieb in verschiedenen 911 Modellen verantwortlich ist. Auch bei der Gründung der Smart Press Shop GmbH & Co. KG – einem Joint-Venture mit der Andritz Schuler GmbH – war Reimold die treibende Kraft, um in Halle (Saale) eines der modernsten Presswerke der Automobilindustrie entstehen zu lassen. 2025 ging schließlich ein weiteres Großprojekt an den Start: der Porsche Smart Battery Shop s.r.o. im slowakischen Horná Streda, eine Batteriemodulfertigung für die Hochvoltbatterie im neuen Cayenne Electric. Albrecht Reimold hat die Porsche Produktion und Logistik mit seinem Team auf ein neues Niveau gehoben. Sein Wirken steht exemplarisch für das, was Porsche im Kern ausmacht: Ingenieurskunst auf höchstem Niveau, gepaart mit konsequenter Umsetzungsstärke. Entsprechende Auszeichnungen unterstreichen den Vorbild-Charakter der Porsche Standorte auch im internationalen Vergleich. So gab es zuletzt für das Porsche Werk in Leipzig 2025 unter anderem den Automotive Lean Production Award für hochautomatisierte und digitale Produktion. „Albrecht Reimold hat die Digitalisierung von Produktion und Logistik konsequent umgesetzt. Er hat einen hohen Anspruch an die Exzellenz in seinem Team und ich bin überzeugt, dass Christian Friedl daran anknüpfen und gleichzeitig seinen eigenen Weg finden wird“, sagt Dr. Wolfgang Porsche. Christian Friedl ist ein Porsche-Eigengewächs. Seine Karriere bei Porsche startete er 1999 nach dem Maschinenbaustudium an der Technischen Hochschule Regensburg. Beim Sportwagenhersteller hatte er verschiedene produktionsnahe Positionen in den Bereichen Motorenmontage, Karosseriebau und Lackierung inne. Ab 2016 war er Leiter des Porsche Stammwerks in Zuffenhausen. 2021 wechselte er als Leiter des Seat-Stammwerks nach Martorell, ehe er 2023 als Leiter Unternehmensqualität zu Porsche zurückkehrte. „Albrecht Reimold hat unserer Produktion und Logistik in einem sehr volatilen Umfeld enorme Stabilität gegeben. Mit Christian Friedl vollziehen wir nun den geplanten Generationswechsel. Er bringt persönlich die besten Voraussetzungen mit, um unser Produktionsnetzwerk weiterzuentwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Standorte zu sichern und auszubauen“, sagt Dr. Michael Leiters, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. „Bereits in seiner bisherigen Funktion haben wir sehr gut zusammengearbeitet. Ich freue mich, dass der Aufsichtsrat der Porsche AG seine Leistungen mit der Berufung in den Vorstand würdigt.“ Weitere Auszeichnungen für Albrecht Reimold:
22.07.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
| Sprache: | Deutsch |
| Unternehmen: | Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG |
| Porscheplatz 1 | |
| 70435 Stuttgart | |
| Deutschland | |
| Telefon: | +497119110 |
| E-Mail: | info@porsche.de |
| Internet: | https://www.porsche.com/international/ |
| ISIN: | DE000PAG9113 |
| WKN: | PAG911 |
| Indizes: | MDAX |
| Börsen: | Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard) |
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| EQS News ID: | 2370182 |
| Ende der Mitteilung | EQS News-Service |
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