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SKAN AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR SKAN erzielt zweistelliges Wachstum von Auftragseingang und Nettoumsatz im ersten Halbjahr und bestätigt Guidance für das Gesamtjahr
Die langfristigen Wachstumstreiber bleiben aber attraktiv. Patentabläufe bei zahlreichen Biologika, die zunehmende Bedeutung von Biosimilars, Investitionen in die regionale Produktionssicherheit sowie die Kommerzialisierung neuer Therapieformen schaffen weiterhin einen hohen Bedarf an modernen Produktionskapazitäten. Die Nachfrage nach technologisch anspruchsvollen und regulatorisch kritischen Lösungen für aseptische Prozesse zeigte sich auch im ersten Halbjahr 2026 als robust. SKAN ist dafür mit einem breiten Portfolio positioniert, das von Isolatorsystemen über Softwarelösungen bis hin zu Single-Use-Systemen reicht.
Die SKAN Gruppe steigerte im ersten Halbjahr 2026 den Auftragseingang um 16.3% auf CHF 247.6 Mio. (H1 2025: CHF 213.0 Mio.). Erfreulich war die planmässige Umwandlung zahlreicher im Jahr 2025 gewonnener Engineering-Aufträge in Bestellungen für komplette Anlagen. Der Auftragseingang umfasst zudem mehrere bedeutende Projekte mit Laufzeiten bis ins Jahr 2028. Der Auftragsbestand stieg um 27.8% auf CHF 442.3 Mio. (31.12.2025: CHF 346.1 Mio.). Der Nettoumsatz legte gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs um 22.2% auf CHF 164.5 Mio. zu (H1 2025: CHF 134.6 Mio.); währungsbereinigt betrug das Wachstum 24.0%. Das Wachstum wurde sowohl vom bestehenden Geschäft als auch von den im Berichtszeitraum einbezogenen Akquisitionen getragen. Die Entwicklung reflektiert die weiterhin robuste Nachfrage und die starke Marktposition von SKAN. Die Profitabilität verbesserte sich im ersten Halbjahr 2026 gegenüber der schwachen Vorjahresperiode deutlich. Der EBITDA stieg auf CHF 15.3 Mio., nach CHF 0.9 Mio. im ersten Halbjahr 2025. Die Entwicklung ist zunächst darauf zurückzuführen, dass sich die im Vorjahr belastenden Projektverschiebungen in diesem Ausmass nicht wiederholten und im Berichtszeitraum mehr Projekte in wertschöpfungsintensiven Phasen bearbeitet wurden. Zusätzlich trugen das überproportionale Wachstum des Segments Services & Consumables mit den im Berichtszeitraum einbezogenen Akquisitionen sowie gezielte Massnahmen zur Verbesserung der Kostenbasis zur Profitabilitätssteigerung bei. Der Gewinn für das erste Halbjahr 2026 belief sich auf CHF 5.4 Mio., nach einem Verlust von CHF 8.3 Mio. in der Vorjahresperiode. Das Segment Equipment & Solutions verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Auftragseingang von CHF 166.4 Mio., 3.7% mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahrs (H1 2025: CHF 160.4 Mio.). Das Schwergewicht der Bestellungen lag auf grossen und anspruchsvollen kundenspezifischen Projekten. Insbesondere Hochgeschwindigkeitslinien mit Ebeam-Technologie waren gefragt. Wachstumstreiber waren nicht nur neue Medikamente, hauptsächlich aus der Onkologie, sondern zunehmend auch Biosimilars. Der Nettoumsatz stieg um 10.2% auf CHF 99.9 Mio. (H1 2025: CHF 90.7 Mio.). Der Segment-EBITDA erhöhte sich auf CHF 2.3 Mio., was einer Segment-EBITDA-Marge von 2.3% entspricht (H1 2025: CHF -9.1 Mio.).
Das Segment Services & Consumables steigerte im Berichtszeitraum den Auftragseingang um 54.6% auf CHF 81.2 Mio. (H1 2025: CHF 52.5 Mio.). Zu diesem erfreulichen Wachstum trugen sowohl das Geschäft mit Services und Single-Use-Systemen als auch die Akquisitionen bei. Der Nettoumsatz erhöhte sich um 47.2% auf CHF 64.6 Mio. (H1 2025: CHF 43.9 Mio.). Die Nettoumsätze von Metronik und ABC Transfer sind seit Jahresbeginn im Gruppenumsatz erfasst, wodurch das Segment nun einen Anteil von 39% am Gesamtumsatz der SKAN Gruppe erreicht. Der Segment-EBITDA lag bei CHF 13.0 Mio. und die Segment-EBITDA-Marge bei 20.1% (H1 2025: CHF 10.0 Mio.; 22.8%). Die Vorbereitung für die Markteinführung der Pre-Approved-Services wurde im Berichtszeitraum erfolgreich weitergeführt. Ziel ist es, die Zulassung von Swissmedic im laufenden Jahr zu erhalten. Zuversichtlicher Ausblick Die von SKAN adressierten Märkte verfügen über attraktive Wachstumstreiber. Die steigenden Anforderungen an Qualität, Automatisierung, Sicherheit und an die Einhaltung regulatorischer Vorgaben sowie die wachsende Bedeutung von Biologika, Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) sowie Zell- und Gentherapien unterstützen die Nachfrage nach technologisch führenden aseptischen Produktionslösungen. Gleichzeitig durchläuft der Markt strukturelle Veränderungen. Neben politischen Diskussionen über Medikamentenpreise verlieren in den kommenden Jahren zahlreiche umsatzstarke Biologika ihre Exklusivität. Für die SKAN Gruppe eröffnet dies Opportunitäten – einerseits durch den Aufbau neuer Biosimilar-Produktionskapazitäten, andererseits durch Produktionslösungen für innovative Therapien der nächsten Generation. Pharma- und Biotechunternehmen stehen hingegen mit ihren etablierten Produkten unter zunehmendem Wettbewerbs- und Kostendruck. In diesem Umfeld erhalten Kostendisziplin und die richtige Kapitalallokation mehr Gewicht. Viele Unternehmen priorisieren Investitionen gezielter und unterziehen Projekte einer strengeren wirtschaftlichen Prüfung. Dank SKAN’s starker Marktposition, der Technologiekompetenz, den Vorteilen ihrer Anlagen hinsichtlich Gesamtbetriebskosten sowie der hohen Erfolgsquote im Vertrieb sieht sich die Gesellschaft gut positioniert, um von diesen Entwicklungen zu profitieren und auch künftig zweistellige Wachstumsraten zu erzielen. SKAN legt in den kommenden Jahren den Fokus auf die Steigerung der EBITDA Marge, indem sie laufende Innovationsprojekte am Markt einführt, eine Führungsorganisation mit Spartenverantwortung implementiert, die operative Exzellenz steigert sowie Verkauf und Service ausbaut. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt SKAN die Guidance. Angesichts des aktuellen Geschäftsverlaufs ist die Gruppe weiterhin zuversichtlich, ihre Jahresziele zu erreichen. Entscheidend hierfür ist eine konsequente Umsetzung im weiteren Jahresverlauf. Für das Gesamtjahr wird eine Steigerung des Nettoumsatzes im oberen Zehnprozentbereich und eine EBITDA-Marge zwischen 13 und 15 Prozent erwartet. Konsolidierte Kennzahlen
Telefonkonferenz und Audio Webcast (in Englisch): Jonas Greutert, CEO, und Burim Maraj, CFO, werden heute im Rahmen einer Telefonkonferenz und eines Audio Webcast das Halbjahresergebnis 2026 erläutern und einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr geben. Im Anschluss stehen sie für Fragen zur Verfügung. Dienstag, 18. August 2026 Für die Teilnahme an der Telefonkonferenz können Sie sich über diesen Link registrieren. Sie erhalten eine Bestätigungs-Mail mit individuellen Einwahldaten. Die Präsentation können Sie hier verfolgen (bitte Browser-Ton stumm schalten). Die Präsentation wird auch als Live Audiowebcast übertragen. Für den Zugang benutzen Sie bitte diesen Link. Fragen können via Chat-Funktion gestellt werden. Eine Aufzeichnung steht anschliessend unter dem gleichen Link zur Verfügung. Für Fragen zur Telefonkonferenz oder zum Audio Webcast oder bei Problemen mit dem Link wenden Sie sich bitte an ir@skan.com, +41 79 703 87 28.
>> Präsentation Halbjahresergebnis 2026
Thomas Balmer, ir@skan.com, +41 79 703 87 28
SKAN – together always one step ahead SKAN ist ein Pionier auf dem Gebiet aseptischer und aseptisch-toxischer Herstellprozesse für die (bio-)pharmazeutische Industrie. Das Unternehmen ist Markt- und Technologieführer für hochwertige, prozesskritische Isolatorsysteme, um Medikamente nach strengen Sterilitätsstandards abzufüllen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Kunden Prozessunterstützung, Software, Services und Single Use Systeme an. Innovative Lösungen sowie eine kundennah ausgerichtete Life-Cycle-Support-Organisation machen SKAN zu einem wichtigen Partner für die Pharma- und Biotech-Industrie, CMOs (Contract Manufacturing Organisation) und Forschungslabore weltweit. Die 1968 gegründete SKAN beschäftigt heute rund 1700 Mitarbeitende. Etwa die Hälfte davon sind am Hauptsitz Allschwil im Life Sciences Hub der Region Basel tätig. Die weiteren Mitarbeitenden verteilen sich auf die Tochtergesellschaften in der Schweiz, Deutschland, Belgien, Frankreich, Slowenien, Kroatien, Japan, den USA und Brasilien. Ende der Adhoc-Mitteilung |
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