Die Stahlindustrie erlebt ihre tiefgreifendste Zäsur seit der Hochofen-Ära. Die Stahlproduktion verursacht mehr Klimagase als der globale Flug- und Schiffsverkehr zusammen. Während andere Sektoren ihre Transformation bereits vorantreiben steckt die Stahlwende noch in den Anfängen. Doch genau diese Verzögerung birgt enormes Potenzial. Mit dem ab 2026 geltenden EU-CO2-Grenzausgleich und steigenden Zertifikatspreisen werden frühe Investitionen in wasserstoffbasierte Verfahren zur Lizenz für künftige Marktvorteile. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr ob, sondern wer die knappen Ressourcen der grünen Produktion kontrolliert. Mercedes-Benz sichert als Automobilriese die Abnahme, Strategic Resources ermöglicht mit vanadiumreichem Erz die Direktreduktion und Rio Tinto ordnet über das Simandou-Projekt die globale Rohstoffbasis neu.
Zum OriginalartikelRIO TINTO PLC- ISIN
- GB0007188757
- FISN
- RIO TINT/PAR VTG FPD 0.1
- TICKER
- FWB:RIO1
STRATEGIC RESOURCES INC.- ISIN
- CA86277X4093
- FISN
- STRATEGIC RESOU/CM
- TICKER
- FWB:UI8
MERCEDES-BENZ GROUP AG- ISIN
- DE0007100000
- FISN
- MERCEDES-BENZ/AKT O.N.
- TICKER
- FWB:MBG
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