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Emittent / Herausgeber: Markus Hill
/ Schlagwort(e): Fonds/Konferenz
FONDSBOUTIQUEN & KOMMUNIKATION - Fondsboutiquen, Asset Management und Dialog – „Anhauen, umhauen, abhauen“ vs. Langfristdenke und Interesse am Investor? (Markus Hill)
Die Asset-Management-Branche betrachtet sich als kreativ. Neue Strategien, Spezialisierungen, Datenquellen, regulatorische Anforderungen und technologische Möglichkeiten haben das Angebot so breit und differenziert gemacht wie selten zuvor. Nach vielen Gesprächen mit Investoren bleibt oft ein Eindruck bestehen: Der Markt wird für diese nicht automatisch besser, nur weil er immer neue Produkte hervorbringt. Das Leben für Fondsboutiquen wird nicht leichter beim Ringen um Aufmerksamkeit. Vielleicht verwechselt die Branche Innovation aber zu oft mit Verpackung. Neue Begriffe, neue Etiketten, neue Präsentationen, neue Buzzwords – doch nicht immer entsteht daraus ein echter Fortschritt für den Investor. Dialog & Information: FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN – KANAL FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN – GRUPPE FONDSBOUTIQUEN auf LINKEDIN – KANAL FINANZPLATZ FRANKFURT, DEUTSCHLAND & INDIEN - Frankfurt als Brücke für Wirtschaft, Innovation und Community (Interview – Ajit Ranade, INDIA EUROPE BUSINESS DESK)Indien, Deutschland und Europa rücken wirtschaftlich, technologisch und kulturell zunehmend näher zusammen. Frankfurt am Main spielt dabei als internationaler Finanzplatz, Verkehrsdrehscheibe und Standort einer großen indischen Community eine besondere Rolle. Auch in diesem Jahr findet der India-Europe Business Day wieder statt. Am 13.6.2026 ergibt sich die Gelegenheit zum Gedankenaustausch in der Mainmetropole. Im Gespräch mit Markus Hill erläutert Ajit Ranade, INDIA EUROPE BUSINESS DESK, warum er sich seit Jahren für die Verbindung zwischen Indien und Deutschland engagiert, welche Branchen in Zukunft besonders interessant werden und weshalb Frankfurt für viele indische Unternehmer, Fachkräfte und Studierende ein natürliches Sprungbrett nach Deutschland ist. Hill: Warum engagieren Sie sich sehr intensiv für die Kooperation von Indien und Deutschland? Ranade: Persönlich bin ich davon überzeugt, dass Indien und Deutschland natürliche Partner und Freunde sind. Beide Länder teilen viele Werte, ergänzen sich in ihren Stärken und haben über viele Jahre hinweg voneinander gelernt.Ich lebe seit mehr als einem Jahrzehnt in Deutschland und Europa und war in dieser Zeit in verschiedenen sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Initiativen aktiv. Zudem habe ich zahlreiche Veranstaltungen organisiert und mich in der Vergangenheit auch in der Frankfurter Stadtpolitik engagiert. Durch all diese sämtlichen Erfahrungen habe ich immer wieder wahrgenommen, dass Indien und Deutschland eine starke, positive Beziehung verbindet – geprägt von gegenseitigem Respekt, Vertrauen und Interesse aneinander.Auch aus wirtschaftlicher Sicht sind die Chancen enorm. Die Zahl indischer Fachkräfte und Studierender in Deutschland wächst kontinuierlich. Gleichzeitig haben beide Länder einander viel zu bieten – bei Handel, Investitionen, Innovation und beim Austausch zwischen Menschen, Unternehmen und Institutionen. Genau aus dieser Überzeugung heraus unterstütze ich Plattformen wie den India-Europe Business Day. Ziel ist es, Unternehmen, Fachleute, politische Entscheider und Vertreter der Community zusammenzubringen und Verbindungen zu schaffen, aus denen langfristige Kooperationen entstehen können. Hill: Auf welchen Feldern sehen Sie in den nächsten Jahren das größte Potenzial für die Zusammenarbeit von Indien und Deutschland? Ranade: Die klassischen Sektoren wie Automobilindustrie, Automobilzulieferer, Pharma, Life Sciences, Maschinenbau, Engineering und industrielle Ausrüstung bilden seit vielen Jahren das Rückgrat der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Indien und Deutschland. In diesen Bereichen gibt es bereits ein starkes Fundament, das über Jahrzehnte gewachsen ist. Gleichzeitig sehe ich auch dort weiterhin erhebliches Potenzial für Wachstum, Vertiefung und neue Formen der Zusammenarbeit. Ein besonders interessantes Feld ist aus meiner Sicht der Verteidigungssektor. Indien und Deutschland haben in den vergangenen Jahren begonnen, in diesem Bereich enger zusammenzuarbeiten. Wir sehen bereits wichtige Vereinbarungen und strategische Partnerschaften zwischen Unternehmen und Institutionen beider Länder. Dieser Bereich kann in Zukunft deutlich an Bedeutung gewinnen. Ein weiteres Feld mit großem Potenzial sind Textilien und Leder. Indien ist weltweit für Qualität, Skalierung und Leistungsfähigkeit seiner Textilindustrie bekannt. Länder wie Deutschland und Italien verfügen wiederum über hochentwickelte Fertigungstechnologien. Gerade technische Textilien bieten daher große Chancen: Hier können indische Produktionskompetenz und europäische Technologie- und Innovationsstärke sehr sinnvoll zusammenkommen. Auch die Lederindustrie bietet Möglichkeiten für Wissenstransfer, technologische Modernisierung und verbesserten Marktzugang auf beiden Seiten. Darüber hinaus sehe ich sehr große Chancen bei Start-ups und innovationsgetriebenen Unternehmen. Deutsche und indische Start-ups können viel voneinander lernen. Deutschland steht für Ingenieurskunst, Forschung, Präzision und industrielle Qualität. Indien bringt enorme Stärken bei Skalierung, digitaler Innovation und Unternehmertum mit. Wenn diese Fähigkeiten zusammengeführt werden, können Lösungen entstehen, die international wettbewerbsfähig sind und für beide Seiten Nutzen stiften. Weitere wichtige Zukunftsfelder sind Halbleiter, Energie, Nachhaltigkeit, Advanced Manufacturing und technologische Innovation. Insgesamt liegt die Zukunft der indisch-deutschen Zusammenarbeit nicht nur darin, traditionelle Industrien weiter zu stärken, sondern auch, neue Sektoren wie Verteidigung, technische Textilien, nachhaltige Technologien, Start-ups und innovationsorientierte Geschäftsmodelle systematisch auszubauen. Hill: Welche Bedeutung hat Frankfurt als Brücke zwischen Indien und Deutschland? Ranade: Frankfurt ist eine sehr interessante Stadt. Obwohl Frankfurt nur die fünftgrößte Stadt Deutschlands ist, spielt sie eine außerordentlich wichtige Rolle – als Sitz der Europäischen Zentralbank, als Standort vieler internationaler Banken und als einer der bedeutendsten Finanzplätze Europas. Die Stadt ist seit Jahrzehnten Heimat einer großen indischen Community. Frankfurt gilt zudem als sehr offen und einladend, gerade für Expats. Viele Menschen fühlen sich hier sicher, willkommen und gut eingebunden. Im Unterschied zu manchen traditionelleren deutschen Städten ist Frankfurt sehr international geprägt. Menschen aus vielen Nationen leben und arbeiten hier, es werden zahlreiche Sprachen gesprochen, und diese kulturelle Vielfalt macht die Stadt lebendig, dynamisch und global. Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die Konnektivität. Der Frankfurter Flughafen gehört zu den wichtigsten Passagier- und Frachtflughäfen Europas. Für viele Inder ist Frankfurt der erste Ankunftsort in Deutschland. Ein erheblicher Teil der Reisenden aus Indien kommt über Frankfurt nach Deutschland. Durch die guten Flugverbindungen sind wichtige indische Metropolen wie Mumbai oder Delhi in etwa acht bis neun Stunden erreichbar. Das schafft eine besondere Nähe zu Indien, die viele Menschen sehr schätzen. Hinzu kommt die zentrale Lage innerhalb Deutschlands und Europas. Ob man nach Norden, Süden, Osten oder Westen reist – viele Ziele sind von Frankfurt aus gut und schnell erreichbar. Diese Kombination aus Internationalität, wirtschaftlicher Bedeutung, starker Infrastruktur, guter Erreichbarkeit und einer offenen Atmosphäre macht Frankfurt zu einem besonderen Ort, um zu leben, zu arbeiten und Verbindungen zwischen Indien und Deutschland aufzubauen. Hill: Vielen Dank für das Gespräch. Gerne unterstützen wir vom FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN und auch INVESTING IN INDIA Ihr interessantes Format. Einen Extra-Dank noch an Andreas Heuberger an dieser Stelle, er hatte uns auf Ihr Format aufmerksam gemacht. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und auf interessante Gespräche in Frankfurt. Finance & Future: AI, Blockchain, Longevity, Robotics, Sustainability (FUNDPLAT.COM - Thomas Caduff - 17.6.2026) Der exklusive Boutique-Finanz-Event (vormals «The Mountain Talks») für Führungskräfte auf dem Zürcher Uetliberg bietet ein sorgfältig kuratiertes Programm im stilvollen Rahmen des Hotel UTO KULM. Rund 40 ausgewählte Persönlichkeiten diskutieren beim Mittagessen und in den Nachmittagsrunden aktuelle und zukunftsweisende Themen rund um «Finance & Future» in inspirierender Atmosphäre. REGISTRIERUNG & WILLKOMMENS-DRINKS @HOTEL UTO KULM UNTERHALTUNG BEGRÜSSUNG NETWORKING-PINSA-ESSEN & FOTOSHOOTING UNTERHALTUNG INSIGHT INSIGHT INSIGHT INSIGHT NETWORKING-PAUSE INSIGHT INSIGHT AUF WIEDERSEHEN Wir haben es uns mit dem #vtfds Festival zum Ziel gesetzt, jede Stiftung zu befähigen, ihre Stiftungskapitalien so zu bewirtschaften, dass hinten 4% als für den Zweck zu verwendendem Ertrag rauskommen – mindestens. Hierbei spielen ordentliche Erträge sicherlich die Hauptrolle, aber auch Erträgen aus Wertzuwächsen fällt hier künftig eine gewichtigere Rolle zu. Unser Anliegen mit der Mission 4% ist es, dass es keine Barrieren mehr in Stiftungen gibt, die diese davon abhalten, ihr Stiftungsvermögen so anzulegen, dass im Ergebnis eben 4% herauskommen. Klar, Stiftungen können grundsätzlich anlegen wie sie möchten und die Stiftungsverantwortlichen haben dabei alle Freiheitsgrade. Aber werden diese auch genutzt? Oft genug existieren stiftungsinterne wie -externe Barrieren, die davon abhalten, Stiftungskapitalien als Raum der Möglichkeiten zu interpretieren und dann alles daran zu setzen, diesen Raum der Möglichkeiten so groß wie möglich zu machen – wozu wiederum eine bestimmte Art von sorgfältigem Handwerk gehört. Dächten Stiftungen generell das ihnen „mitgegebene“ Stiftungsvermögen und die daraus resultierenden Pflichten zu Ende, dann würden sie oftmals andere Grundlagen für das Management von Stiftungsvermögen schaffen. Diese wären dann wiederum die Basis, um robustere Anlageziele zu formulieren, breitere Diversifikationsansätze zu wählen und das Stiftungskapital professioneller zu investieren. Das Ergebnis wären resilientere Vermögensmassen, also Stiftungskapitalien, die durch jedwede gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Umstände hindurch wirtschaftlich stehfähig blieben. Mission 4% bedeutet in diesem Sinne, Stiftungen instand zu setzen, um ihrer Verantwortung aus dem Steuerprivileg heraus gerecht zu werden. Denn es ist im Sinne der res publica, dass ein vergebenes Steuerprivileg auch jene gewünschte gesamtgesellschaftliche Wirkung entfaltet. Jedes einzelne Stiftungsvermögen hat die Pflicht (und damit hat jede Stiftung und obliegt den Stiftungsverantwortlichen diese Pflicht), in diesem Sinne investiert zu werden. Diskussionen rund um das Modell Stiftungen rühren sich im Kern um die Frage, ob das Privilegieren eines Kapitalkörpers gesamtgesellschaftlich die erwarteten positiven Effekte zum Ergebnis gehabt hat. Jedes Stiftungsvermögen muss sich dieser Aufgabe verschreiben, jedes Stiftungsvermögen, das sich dem verweigert, gefährdet das Steuerprivileg aller Stiftungen. Demgemäß ist #vtfds Mission 4% unser intrinsisches Anliegen, jedem Stiftungsvermögen und jedem Stiftungsverantwortlichen die Tür zu Handwerk und Inspiration rund um das Management von Stiftungsvermögen zu öffnen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz zählen wir mehr als 45.000 gemeinnützige Stiftungen, und damit entsprechend mehr als 45.000 Stiftungsmitarbeiter, die die Sphäre Vermögen verantworten. Entsprechend müssen über 45.000 stiftungsindividuelle Setups für das Management des Stiftungsvermögen gefunden werden. Mission 4% will dabei helfen, die Dinge rund um Stiftungsvermögen vorzudenken und zu Ende zu denken – und den Entscheidungsträgern in Stiftungen damit Grundlagen an die Hand geben, Entscheidungen treffen zu können. #vtfds Mission 4% – damit Stiftungen das tun können, was sie sagen, und wofür es sie gibt. Information zu Tobias Karow & STIFTUNGSMARKTPLATZ.EU Private Debt ist in der institutionellen Kapitalanlage längst kein Randthema mehr. Gerade im aktuellen Marktumfeld wird jedoch genauer hingeschaut: Welche Segmente bieten noch attraktive risikoadjustierte Renditen? Wo entstehen Spätzyklus-Signale? Und wie unterscheiden sich US Direct Lending und europäische Corporate-Credit-Strategien in Struktur, Wettbewerb, Covenants und Nähe zum Kreditnehmer? Markus Hill sprach für FINANZPLATZ FRANKFURT mit Mario Almer und Florian Wegmann, DANEO Partners AG, über die zunehmende Differenzierung innerhalb der Anlageklasse, über Chancen im europäischen und DACH-fokussierten Mittelstand sowie über die Fragen, die institutionelle Investoren in Deutschland und der Schweiz derzeit besonders beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Marketing-Schlagworte, sondern Kreditqualität, Selektion, Besicherung, Monitoring und die Frage, wo Private Debt im Portfolio langfristig sinnvoll eingesetzt werden kann. Hill: Gegenwärtig wird in der Fachpresse häufig das Thema „US Direct Lending versus Private Debt in Europa“ kritisch diskutiert. Was gibt es hier zu beachten, was sind die wesentlichen Unterschiede bei dieser Betrachtung aus Ihrer Perspektive? Wegmann: US Direct Lending und europäisches Private Debt laufen zwar unter dem gleichen Begriff – sind aber strukturell zwei verschiedene Märkte. Das wird von vielen Investoren aktuell erst richtig wahrgenommen. Der US-Markt ist tiefer, reifer und standardisierter. Genau das ist heute aber auch sein Problem: Der Wettbewerb ist massiv gestiegen, Spreads haben sich komprimiert, Covenants wurden aufgeweicht und Leverage-Niveaus sind gestiegen. Ein Großteil des Kapitals fließt in große, sponsor-getriebene Transaktionen (also von Private-Equity-Fonds gehaltene Firmen) mit aggressiven EBITDA-Adjustments und zunehmenden Payment-in-Kind-Strukturen – Mechanismen, die wirtschaftliche Schwäche beim Kreditnehmer verschleiern können. Bereinigt man die Ausfallraten um diese Instrumente, liegt die sogenannte ‘Shadow Default Rate’ im US-Markt mittlerweile bei rund 5–6% – deutlich höher als die offiziell kommunizierten Zahlen und ein klassisches Zeichen später Kreditzyklen. Europa ist fragmentierter, weniger effizient – und genau deshalb aus unserer Sicht heute attraktiver. Banken dominieren noch immer einen Großteil der Unternehmensfinanzierung, ziehen sich aber regulierungsbedingt zunehmend zurück – Basel IV beschleunigt diesen Trend. In der Schweiz kommt ein weiterer struktureller Faktor hinzu: Mit dem Wegfall der Credit Suisse ist ein bedeutender Kreditgeber im mittleren Marktsegment verschwunden. Das spüren Unternehmen und Intermediäre im Markt direkt und schafft Raum für spezialisierte Private-Credit-Anbieter, insbesondere im Lower Mid Market Bereich. Europäische Transaktionen weisen typischerweise konservativere Leverage-Niveaus, stärkere Covenants und attraktivere risikoadjustierte Spreads auf – und für Euro-Investoren entfällt das Währungsabsicherungsproblem, das einen vermeintlichen US-Renditevorteil häufig neutralisiert. Genau hier finden wir Situationen, die wir direkt mit den Eigentümern und Unternehmern aushandeln und maßgeschneidert strukturieren können – meist erstrangig besichert, mit starken Covenants und attraktivem Pricing, abseits des Gedränges im US-dominierten Direct-Lending-Markt. Almer: Was ich in Gesprächen mit institutionellen Investoren ergänzen würde: Auch in Europa muss man differenzieren. Große (Private-Equity-)Sponsor-getriebene Deals im Upper Mid Market zeigen nach unserer Einschätzung zunehmend dieselben Tendenzen wie in den USA. Entscheidend sind Selektion und der Fokus auf das richtige Segment. Wir bei Daneo Partners sind seit 2018 ausschließlich im europäischen, DACH-fokussierten Mittelstand aktiv – im Finanzierungssegment zwischen 10-75 Mio. Euro, wo große angelsächsische Plattformen nicht effizient skalieren können und lokale Banken zu klein oder zu reguliert sind. Hill: Welche Rolle sollte Private Debt bei der Allokation generell bei institutionellen Investoren einnehmen? Almer: Private Debt hat sich auch in Europa von einer Nischenstrategie zu einer etablierten Anlageklasse entwickelt. Insbesondere in Deutschland wird Private Debt mittlerweile bei vielen institutionellen Investoren als Kernbaustein in einem gut diversifizierten Portfolio betrachtet. Senior besicherte Direktkredite kombinieren dabei geringe Volatilität mit Renditen, die mit eigenkapitalähnlichen Erträgen konkurrieren können. Für Pensionskassen und Vorsorgewerke ist zudem entscheidend, was Public Credit strukturell nicht leisten kann: direkte Vertragsbeziehung zum Kreditnehmer, aktives Monitoring und die Möglichkeit, frühzeitig zu intervenieren und Einfluss zu nehmen, wenn sich eine Situation verändert. Dies bietet eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Public-Credit-Allokationen. Die Allokation sollte strategisch erfolgen – mit klarem Fokus auf Qualität des Managers und der Strukturen. Wir beobachten zudem ein steigendes Interesse europäischer institutioneller Investoren an europäischen Managern, mit dem Ziel, Exposure aus dem US-Markt in die hiesigen Märkte umzuschichten. Das bestätigt uns in der Überzeugung, dass wir mit unserer Strategie richtig aufgestellt sind. Hill: Als Schweizer Fondsboutique stehen Sie im Dialog mit institutionellen Investoren in der gesamten DACH-Region. Welche Themen stehen hier im Vordergrund? Almer: Die Gespräche mit institutionellen Investoren drehen sich momentan stark um Risiken und weniger um Rendite. Drei Themen dominieren klar. Dominant ist aktuell die kritische Berichterstattung rund um Private Debt in den USA: Investoren haben selber substantiellen USA-Exposure oder lesen die Presse, nehmen die Warnsignale wahr und fragen gezielt nach, wie wir uns von diesen Entwicklungen abgrenzen – Stichworte Covenant-lite, hohe Leverage, Payment-in-Kind. Zweitens das makroökonomische und geopolitische Umfeld: Wie resilient ist das Portfolio bei einer weiteren konjunkturellen Eintrübung? Was passiert bei einem Workout? Wie schnell kann man reagieren, und welchen Schutz bieten die Strukturen? Drittens das Thema Bewertung und Leverage: Viele Investoren machen sich Sorgen um Exposure in stark überbezahlten, hochverschuldeten Unternehmen – oft in großen Sponsor-Deals (Thema US Sponsored SaaS Firmen). Die Frage, ob und wie man dort investiert ist, und wie man das Thema sieht, wird zunehmend kritisch beurteilt. Wegmann: Speziell bei deutschen Investoren kommt ein weiteres Thema hinzu: Viele haben in den vergangenen Jahren unter dem Label „Private Credit“ insbesondere in immobilienbesicherte Finanzierungen – Mezzanine, Whole Loans – in Deutschland investiert und dabei schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Das hat das Vertrauen in die Anlageklasse teilweise belastet und führt zu berechtigten Fragen rund um Abgrenzung und Strukturqualität. Wir erklären dann gerne unsere Corporate Credit Strategie: mittelständische Unternehmen in der DACH-Region, erstrangig besichert, ohne exzessiven Leverage und mit direktem Zugang zum Management. Hill: Sie vertiefen aktuell den Dialog mit Investoren in Deutschland. Gibt es hier Unterschiede bei der Betrachtung von Private Debt, Finanzplatz Deutschland versus Finanzplatz Schweiz? Almer: Ja, durchaus. In Deutschland ist die strategische Allokation institutioneller Investoren in Private Credit bereits deutlich weiter fortgeschritten, als in der Schweiz. Deutsche Pensionskassen und Versorgungswerke haben die Anlageklasse früher und breiter in ihre Portfolios integriert. Laut dem aktuellen Investor Survey des Bundesverbands Alternative Investments (BAI) liegt die durchschnittliche strategische Allokation in Private Debt bereits bei 3,3%. In der Schweiz ist die Durchdringung noch geringer – das Thema gewann aber die letzten Jahre klar an Dynamik. Inhaltlich unterscheiden sich die Fragen kaum: Beide Märkte interessieren sich für Sicherheit, Transparenz und Track Record. Auffällig ist zudem, dass Pensionskassen – sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz – zunehmend Interesse zeigen, mittelständische Unternehmen im heimischen Markt direkt zu unterstützen. So wurde in der Schweiz per 1. Januar 2022 die Anlagerichtlinien für Vorsorgeeinrichtungen erweitert. Seither dürfen diese „nichtkotierte schweizerische Anlagen“ als eigene strategische Anlageklasse führen. Zulässig ist die Kapitalvergabe gegenüber Schuldnern (Private Debt) und im Sinne von Beteiligungen (Private Equity). Hill: Wo sehen Sie gegenwärtig die größten Chancen und Herausforderungen im Private Debt-Markt? Wegmann: Wir sehen derzeit besonders attraktive Chancen im europäischen Lower Mid Market Bereich, einem strukturell mit Fremdkapital unterversorgten Segment. Während sich Banken zunehmend zurückziehen, können große internationale Plattformen und Manager in diesem Bereich häufig nicht effizient skalieren. Gleichzeitig ist in den vergangenen Jahren ein großer Teil des Kapitals in großvolumige, sponsorgetriebene Transaktionen geflossen. Dies hat zu intensivem Wettbewerb, steigenden Leverage-Niveaus und einer Erosion der Kreditstandards (und Margen) geführt – insbesondere im US-Markt. Europa wird aktuell nach unserer Beobachtung von institutionellen Investoren klar bevorzugt: Das Fundraising für europäische Private-Credit-Fonds erreichte 2025 einen Rekordwert und der europäische Mid-Market gilt als „Lender’s Market” mit besseren Strukturen und stärkeren Covenants. Allerdings beobachten wir auch hier einen zunehmenden Deployment-Druck: Große Fonds mit erheblichem „Dry Powder” drängen in kleinere Segmente, was den Wettbewerb auch im „Core“ Mid-Market erhöht und die Selektivität beim Underwriting umso wichtiger macht. Vor diesem Hintergrund sehen wir eine klare Opportunität in weniger kompetitiven Transaktionen mit solider Struktur, attraktivem Pricing und stärkerem Einfluss auf die Kreditgestaltung. Almer: Als größte Herausforderung sehen wir die zunehmende Verunsicherung – geopolitisch, aber auch innerhalb der Anlageklasse selbst. Sollten sich die Spannungen im US-dominierten Segment weiter zuspitzen, könnten Verwerfungen entstehen, die das Vertrauen der Investoren in Private Debt generell belasten und die Kapitalbeschaffung erschweren. Wir sehen uns jedoch gut positioniert – auch in einem schwierigeren Umfeld: Als lokal verwurzelter DACH-Manager mit proprietärem Dealflow, Fokus auf den Lower-Mid-Market und konsequent stark besicherten Strukturen. Hill: Vielen Dank für das Gespräch. www.fondsboutiquen.de Dialog & Information: FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN – KANAL FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN – GRUPPE FONDSBOUTIQUEN auf LINKEDIN – KANAL FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE, DACHLI-Region & FONDSBOUTIQUEN.DE (2026) – Themen, Interessen, Dialog (Auswahl & „Snapshots“) 25.2.2026, Frankfurt – „Finanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagement“ (Markus Hill – Moderation: Christian Neuhaus – FINVIA, Sven Karkossa – Capitell Vermögens-Management AG, Noel Zeh – Wunderland Capital) 26.2.2026, Frankfurt – „Forum für Digitale Vermögenswerte (FDV)“ Redaktion – Themenspecial „Finanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagement & Digital Assets“ (Interviews / Gastbeiträge, “Support” & MORE: info: markus-hill.com) 17.3.2026, Frankfurt – Private Markets Excellence Forum – „Private Markets, Family Offices & Stiftungen – Due Diligence & Ausblick 2026” (Markus Hill – Fireside Chat: J. Paulo Dos Santos – Geschäftsführer, VIRATIO GmbH) Interview mit Christian Hommens – SMART IMPACT INVESTING & PRIVATE MARKETS Frühjahr 2026: Investorenstudie „Präferenzen institutioneller Investoren bei Immobilien & Alternative Investments“ (Markus Hill – Moderation, Podcast: Sebastian Thürmer, “artis & x” – Beispiel 2025) 16.4.2026 – „köln let’s talk“ – Bettina Timmler – Immobilien & Dialog (Medienpartnerschaft) 12.5.2026, Frankfurt: „Value Investing & Rohstoffe & MORE“ (Markus Hill – Moderation & Kurzintro „Fondsboutiquen & USA-Formel“ – Alex J. Rauschenstein & Urs Marti, SIA FUNDS AG – FINANZPLATZ SCHWEIZ) 17.6.2026, Zürich: Insights – “Family Offices & Fondsboutiquen” – The Mountain Talks Summit – FUNDPLAT (Vortrag – Markus Hill) 10.11.2026, Frankfurt: „Finanzplatz Frankfurt am Main meets Finanzplatz Liechtenstein“ (Markus Hill – Moderation – LAFV Liechtensteinischer Anlagefondsverband: Panel & Vorträge) Input, Ideen & Anregungen zu den oben genannten Themen sind willkommen: info@markus-hill.com / +49 (0) 163 4616 179 Foto: Finanzplatz Frankfurt am Main QUELLE: IPE D.A.CH „Die Stiftungsverantwortlichen sind keine Finanzprofis, sondern Profis in ihrem Stiftungsbereich und Stiftungszweck“ (10.03.2026 – Markus Hill im Gespräch mit J. Paulo M. dos Santos, VIRIATO GmbH)Wenn man mit Stiftungen über Kapitalanlage spricht, fällt häufig ein Spannungsfeld auf: Auf der einen Seite der Wunsch nach Sicherheit und Stabilität, auf der anderen Seite die Realität der Kapitalmärkte mit Zinswende, Inflation und neuen Anlageklassen. Viele Stiftungsvorstände stehen vor der Herausforderung, langfristig Vermögen zu erhalten und gleichzeitig ausreichend Erträge für den Stiftungszweck zu erwirtschaften. Dabei geht es nicht nur um Produkte, sondern um Struktur, Governance und Entscheidungsprozesse. Ein Gespräch über Anlagerichtlinien, Business Judgement Rule, Private Debt, Infrastruktur und die oft unterschätzte Rolle der Finanzpsychologie bei Stiftungsentscheidungen. Markus Hill sprach für IPE D.A.CH darüber mit J. Paulo M. dos Santos vom VIRIATO Family Office im Vorfeld des Veranstaltungsformats Smart Exellence Forum (Impact Investing & Private Markets). IPE D.A.CH: VIRIATO Family Office – ein Name, den man mit der Betreuung von Stiftungsvermögen verbindet. Wie würden Sie in einem Satz beschreiben, was Ihre Mandanten bei Ihnen suchen, das sie bei einer klassischen Bank nicht finden? Dos Santos: Wir haben keine eigenen Produkte und verstehen uns erstens als Sparringspartner mit viel Erfahrung im Kapitalmarkt neben unseren klassischen Dienstleistungen wie Reporting, Analyse und Controlling – und zweitens als Partner, der Stiftungen wirklich versteht. IPE D.A.CH: Das klingt nach einem Vertrauensversprechen. Was eint Ihre Mandanten, wenn es um die Anlagerichtlinie geht? Und wo liegen die größten Fehler, die Stiftungen bei deren Gestaltung machen? Dos Santos: Wir stellen zwei Typen von Anlagerichtlinien fest. Zum einen sind es Richtlinien, die zu eng gefasst sind. Ein Beispiel: Wir haben eine Anlagerichtlinie einer Stiftung auf dem Tisch bekommen, die nur Anleihen, Cash und ETFs kannte – und die ETFs waren auf 15% beschränkt. Damit steigt das Risiko der Stiftung erheblich, da sie quasi dem Anleihenmarkt ausgeliefert ist. Auf der anderen Seite finden wir Anlagerichtlinien, die einfach zu komplex sind: Sie inkludieren alles Mögliche, aber ohne erkennbare Strategie. Hier wird gerne kopiert – von anderen Stiftungen oder von Banken. Da kommt es dann vor, dass sich Punkte gegenseitig aufheben oder im Widerspruch stehen. Hinzu kommt: Die Stiftungsverantwortlichen sind keine Finanzprofis, sondern Profis in ihrem Stiftungsbereich und Stiftungszweck. Sie blicken dann selbst nicht mehr durch, was ihre eigene Richtlinie eigentlich vorschreibt. Praxisbeispiel: Eine Stiftung mit 40 Mio. Euro Vermögen hatte nach fünf Jahren nur noch 32 Mio. Euro – ein Verlust von 8 Mio. Euro (20%). Nicht durch schlechte Aktien, nicht durch Skandale. Sondern durch eine Anlagerichtlinie, die nur Anleihen kannte, kombiniert mit zu langen Laufzeiten. Als die Zinsen stiegen, fielen die Kurse. Die Stiftung saß fest: niedrige Kupons, niedrige Kurswerte, lange Laufzeiten. IPE D.A.CH: Das führt direkt zur Business Judgement Rule – ein Begriff, der im Stiftungsrecht zunehmend diskutiert wird. Was bedeutet sie konkret für einen Stiftungsvorstand, der kein Finanzprofi ist? Dos Santos: Die Business Judgement Rule ist im Grunde ein Schutzmechanismus für jeden Stiftungsverantwortlichen. Wenn er sich daran hält – nach bestem Wissen und Gewissen, auf Grundlage angemessener Informationen, zum Wohle der Stiftung, ohne Eigeninteresse –, dann ist er auf der sicheren Seite. Und am besten: Er arbeitet mit Profis zusammen. IPE D.A.CH: Sie erwähnen, dass die Business Judgement Rule externe Expertise nahelegt. Kommen wir zur Kapitalanlage: Stiftungen setzten traditionell auf Anleihen und Dividendenaktien. Warum jetzt Private Debt und Infrastruktur – und was unterscheidet diese beiden Assetklassen? Dos Santos: Man unterscheidet zwischen klassischen Anlageklassen – Aktien, Anleihen, Immobilien – und den Alternativen Investments. Für uns ist die entscheidende Unterscheidung: gelistet versus nicht gelistet. Wir bewegen uns sehr gerne im Bereich Immobilien und Infrastruktur. Diese lassen sich aufteilen in direkte Beteiligungen – also die Partizipation am Gewinn, wie Eigenkapital – und die indirekte Beteiligung über Private Debt. Private Debt ist im Grunde nichts anderes als eine nicht gelistete Anleihe. Auch hier gibt es verschiedene Ausgestaltungen. Wir führen stets die Verhandlungen für die Stiftungen mit den jeweiligen Anbietern – immer mit Blick auf die für die Stiftung geeignete Form der Anlage. IPE D.A.CH: Ein häufiger Einwand: Illiquidität, Komplexität, Mindestvolumina. Wie begegnen Sie dem, wenn ein skeptischer Stiftungsvorstand sagt: Das verstehe ich nicht, das machen wir nicht? Dos Santos: Ein sehr guter Einwand. Deshalb ist es wichtig, Schutzmechanismen und Sicherheiten zu hinterlegen – und das ist der große Vorteil gegenüber üblichen Anleihen. Beim Private Debt verhandeln wir direkt und verlangen Sicherheiten für das Investment. Das kann die Besicherung durch konkrete Anlagen oder Projekte sein – in vielen Fällen sogar ergänzt durch Bürgschaften. Die vermeintlich riskantere Alternativanlage ist in mancher Hinsicht sicherer als die klassische – denn sie kommt mit konkreten Sicherheiten. IPE D.A.CH: Was bewegt Stiftungen gerade wirklich – abseits der Anlagerichtlinie? Zinswende, Inflation, Krisen – wo spüren Sie den größten Druck bei Ihren Mandanten? Dos Santos: Es ist ein Zusammenspiel aus Unsicherheiten und der Angst, Fehler zu machen. Um ein zukunftsfähiges Stiftungsportfolio zu konstruieren, braucht es eine klare und verständliche Anlagerichtlinie. Dann muss die Business Judgement Rule konsequent umgesetzt werden: Wenn ich unsicher bin, muss ich mir professionellen und unabhängigen Rat suchen. Nicht alles kaufen, nur weil ein großer Name dahintersteht. Und über allem steht die eigene Finanzpsychologie. IPE D.A.CH: Finanzpsychologie bei Stiftungsverantwortlichen – das hört man selten. Was meinen Sie damit genau? Dos Santos: Eine Stiftung ist auf Unendlichkeit angelegt. Wir Menschen denken aber nur in wenigen Jahren. Das ist ein fundamentaler Widerspruch. Wir haben daher unseren KYC-Fragebogen so umgestaltet, dass man sehr gut erkennen kann, wo Unterschiede zwischen der Stiftung und den Stiftungsverantwortlichen liegen. Unser Tool zeigt zudem, welcher Typ Finanzmensch man ist und welche Auswirkungen das auf die tägliche Arbeit mit den Stiftungsfinanzen haben kann. IPE D.A.CH: Wenn Sie einem Stiftungsvorstand, der gerade neu in sein Amt kommt, drei Dinge mitgeben könnten – was wären das? Dos Santos: Erstens: Keine Angst vor Entscheidungen und Veränderungen haben. Zweitens: Die Business Judgement Rule kennen und leben. Drittens: Einfacher wird alles mit uns an Ihrer Seite. IPE D.A.CH: Vielen Dank für diese Gedanken, gerne vertiefen wir diese Themen noch bei unserem Fireside Chat am 17.3. in Frankfurt bei dem Veranstaltungsformat SMART EXECELLENCE FORUM (Impact Investing & Private Markets). Ich freue mich auf ein Wiedersehen und auf viele gute Gespräch vor Ort. — *) Markus Hill ist unabhängiger Asset Management Consultant in Frankfurt am Main. Kontakt: info@markus-hill.de; Website: www.markus-hill.de J. Paulo M. dos Santos ist Geschäftsführer der VIRIATO GmbH (Family Office für Stiftungen): https://www.viriato-family-office.de/ FINANZPLATZ FRANKFURT & DIALOG: Impact Investing & Private Markets – Family Offices & Institutionelle, Infrastruktur, Private Equity, Private Debt, Digital Assets, Ökosystem Frankfurt & MORE – Veranstaltung (INTERVIEW – Christian Hommens, Smart Bridges GmbH) Impact Investing ist mehr als ein Etikett. Gerade in den Private Markets wird Wirkung zunehmend zur strategischen Kategorie – für Family Offices ebenso wie für institutionelle Investoren. Markus Hill spricht für FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE mit Christians Hommens über die kritischen Erfolgsfaktoren in diesem Investmentsegment und über die Bedeutung des fachlichen Dialogs zwischen Experten. Impact Messung, Impact Infrastructure, Private Equity, Sustainibility & Investing, Private Debt – diese und andere Themen bilden die Grundlage für den Gedankenaustausch im März im Rahmen einer Fachkonferenz (SMART IMPACT INVESTING & PRIVATE MARKETS). Unterstrichen wird die Bedeutung des Ökosystems Frankfurt für Themen wie Investment, Entscheidung und Regulierung in diesen Bereichen. Hill: Impact Investing gilt oft als „nice to have“. Wo sehen Sie heute einen echten strukturellen Wandel – gerade in den Private Markets? Christian Hommens, Smart Bridges GmbH & Markus Hill Finanzplatz Frankfurt Hommens: Impact Investing entwickelt sich klar vom Zusatzthema zur strategischen Kernfrage. In den Private Markets erkennen Family Offices und institutionelle Investoren zunehmend, dass langfristige Rendite, Resilienz und Wirkung zusammengehören. Infrastruktur, Private Equity oder Private Credit ermöglichen es, Kapital gezielt einzusetzen – mit messbarem Impact und gleichzeitigem Wertschöpfungspotenzial. Wirkung wird damit zum Qualitätsmerkmal, nicht zum Kompromiss. Hill: Wo scheitern Investoren in der Praxis – und warum lohnt sich der Austausch bei Smart Bridges? Hommens: Schwer zu sagen, aber drei Punkte sehen wir immer wieder: fehlende Impact-Messbarkeit, unklare Governance-Strukturen und begrenzter Zugang zu überzeugendem Dealflow. Genau hier setzt unser Forum an. Wir bringen Investoren, Praktiker und Lösungsanbieter zusammen – nicht theoretisch, sondern praxisnah, interaktiv und auf Augenhöhe. Hill: Welche Themen stehen konkret im Fokus der beiden Tage? Hommens: Von Impact-Messung über soziale Wirkung bis hin zu Impact Infrastructure. Und natürlich werden Private Equity und Sustainable Portfolio Design genauer betrachtet – ergänzt durch Themen wie Private Credit, Infrastruktur, regulatorische Anforderungen und neue Strukturierungsmodelle. Immer mit Blick auf die Frage: Wie lässt sich Wirkung sinnvoll in Portfolios integrieren, ohne die Performance aus dem Blick zu verlieren? Hill: Warum ist Frankfurt/Hessen der richtige Ort – und warum gerade jetzt? Hommens: Frankfurt und Hessen vereinen Kapital, Entscheidungskompetenz und regulatorische Nähe. In einem Umfeld zunehmender Unsicherheit suchen Investoren nach Orientierung und langfristigen Lösungen. Die Verbindung von Impact Investing und Private Markets ist dafür hochrelevant – und unsere Region der ideale Ort für diesen Dialog. Hill: Vielen Dank für das Gespräch. Ich freue mich auf den Fireside Chat am 17.2.2026 („Family Offices & Stiftungen“, Impact Investing) und auf die Gespräche vor Ort. Information zur Veranstaltung: SMART IMPACT INVESTING EXCELLENCE FORUM Information zur Veranstaltung: „PRIVATE MARKETS EXCELLENCE FORUM“ Dialog & Information: FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN – KANAL FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN – GRUPPE FONDSBOUTIQUEN auf LINKEDIN – KANAL FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE, DACHLI-Region & FONDSBOUTIQUEN.DE (2026) – Themen, Interessen, Dialog (Auswahl & „Snapshots“) 25.2.2026, Frankfurt – „Finanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagement“ (Markus Hill – Moderation: Christian Neuhaus – FINVIA, Sven Karkossa – Capitell Vermögens-Management AG, Noel Zeh – Wunderland Capital) 26.2.2026, Frankfurt – „Forum für Digitale Vermögenswerte (FDV)“ Redaktion – Themenspecial „Finanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagement & Digital Assets“ (Interviews / Gastbeiträge, “Support” & MORE: info: markus-hill.com) 17.3.2026, Frankfurt – Private Markets Excellence Forum – „Private Markets, Family Offices & Stiftungen – Due Diligence & Ausblick 2026” (Markus Hill – Fireside Chat: J. Paulo Dos Santos – Geschäftsführer, VIRATIO GmbH) Interview mit Christian Hommens – SMART IMPACT INVESTING & PRIVATE MARKETS Frühjahr 2026: Investorenstudie „Präferenzen institutioneller Investoren bei Immobilien & Alternative Investments“ (Markus Hill – Moderation, Podcast: Sebastian Thürmer, “artis & x” – Beispiel 2025) 16.4.2026 – „köln let’s talk“ – Bettina Timmler – Immobilien & Dialog (Medienpartnerschaft) 12.5.2026, Frankfurt: „Value Investing & Rohstoffe & MORE“ (Markus Hill – Moderation & Kurzintro „Fondsboutiquen & USA-Formel“ – Alex J. Rauschenstein & Urs Marti, SIA FUNDS AG – FINANZPLATZ SCHWEIZ) 17.6.2026, Zürich: Insights – “Family Offices & Fondsboutiquen” – The Mountain Talks Summit – FUNDPLAT (Vortrag – Markus Hill) 10.11.2026, Frankfurt: „Finanzplatz Frankfurt am Main meets Finanzplatz Liechtenstein“ (Markus Hill – Moderation – LAFV Liechtensteinischer Anlagefondsverband: Panel & Vorträge) Input, Ideen & Anregungen zu den oben genannten Themen sind willkommen: info@markus-hill.com / +49 (0) 163 4616 179 VERWANDTE NACHRICHTEN FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN & FONDSBOUTIQUEN – Medienpartnerschaften, Programm, Moderation & MORE (PRIVATE MARKETS, DIGITAL ASSETS, WEALTH MANAGEMENT):
Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Dialog – offen, partnerschaftlich und lösungsorientiert. Denn nur im Zusammenspiel von Finanzkraft, kommunaler Erfahrung und politischer Gestaltung entsteht die Grundlage für eine nachhaltige und zukunftssichere Energieinfrastruktur. Mit inspirierenden Begegnungen, neuen Perspektiven und Raum für Vernetzung bietet das Forum einen einzigartigen Rahmen, um den Austausch gezielt zu fördern und gemeinsam Wege in eine klimaneutrale Zukunft zu entwickeln.“ https://www.infrastruktur-investmentforum.de/infrastruktur-investmentforum/
Kostenfreie Teilnahme für Vermögensverwalter, Family Offices sowie Finanzberater (Berater vermögender Kunden und institutioneller Anleger).“ Event am Vorabend: FINANZPLATZ FRANKFURT MEETS WEALTH MANAGEMENT (25.2.2026) Forum für Digitale Vermögenswerte 2026 (FDV)
Lernen Sie von Keynotes, Investment Insights und aktuellen Praxisberichten, wie Sie Ihr Vermögen nachhaltig sichern und aufbauen können. Entdecken Sie innovative Lösungen für eine zukunftsfähige und verantwortungsvolle Investmentstrategie. Nutzen Sie die Chance, sich mit anderen Experten auszutauschen und von ihren Erfahrungen zu profitieren. https://www.smart-bridges.com/excellence-forum/smart-impact-investing/#ueberblick
Erfahren Sie in Keynotes, Investment Insights und aktuellen Praxisberichten, wie Sie Ihr Vermögen stabil und wachstumsorientiert sichern und aufbauen können. https://www.smart-bridges.com/excellence-forum/private-markets-excellence-forum/#ueberblick EXKURS: Zusatzinformation zum Thema „Veranstaltungen“ & Finanzplatz Frankfurt FINANZPLATZ FRANKFURT meets PRIVATE MARKETS (Fulda & Frankfurt), Family Offices, Kommunen, Energiewende, INSTITUTIONELLE INVESTOREN, Private Equity, Due Diligence & Asset Management-Expertise & MORE — LinkedIn-Gruppe Finanzplatz Frankfurt am Main: 1. Das Thema Energiewende lässt sich mit dem Bereich Family Offices, Venture Capital & Startup-Ökosystem Frankfurt inhaltlich verbinden, wenn man es nicht als reines Infrastruktur- oder ESG-Thema, sondern als Transformations- und Innovationsprozess betrachtet. Gerade die Diskussion an Schnittstellen lädt viele Akteure zum Dialog ein, nicht nur in Frankfurt. Idealerweise könnte sich im Laufe der Zeit eine Brücke schlagen lassen zwischen kommunalen Herausforderungen, Asset Managern und unternehmerischen Kapital. Dieses Segment findet sich derzeit im Aubau, wir freuen uns auf die Diskussion in Fulda am 22.1.2025. Input, Ideen und Anregungen zun Panel “Die Finanzierung der Energiewende” & Due Diligence “Investmentansätze” sind willkommen. Wir freuen uns auf die Diskussion mit folgenden Panelisten: Holger Pfleger (FOM Invest), Michael Teigeler (Stadtwerke Heidelberg), Dr. Jörg Christen (Hochschule Mainz) Hans-Christian Fröhlich (Stadtrat Ingelheim). Kontakt (Input): info@markus-hill.com / +49 (0) 163 4616 179 (Information – Veranstaltung “Infrastruktur-Investmentforum” – Hans-Christian Fröhlich & Jürgen Scharfenorth – am 22.1.2026, Fulda – SIEHE KOMMENTARFELD). INFORMATION / ANMELDUNG ZUR KONFERENZ “INFRASTRUKTUR-INVESTMENT-FORUM”: Panem Consulting – Ihre Geschäftsentwicklungspartner “FINANZPLATZ FRANKFURT & HESSEN: Fondsboutiquen, kommunale Investitionen, Frankfurt, Impulse für einen neuen Dialog & FAMILY OFFICES und VENTURE CAPITAL, Forum für digitale Vermögenswerte – FDV (Markus Hill) „Man hört nur die Fragen, auf die man vorbereitet ist“ (Goethe). In Gesprächen mit Fondsboutiquen, institutionellen Investoren und Akteuren am Finanzplatz Frankfurt taucht zunehmend ein Thema auf, das bisher erstaunlich wenig Aufmerksamkeit erhält: Welche Rolle können spezialisierte Asset Manager bei der Finanzierung kommunaler Investitionen spielen? Die Ausgangslage ist bekannt: Kommunen müssen gleichzeitig Energiewende, Digitalisierung, Infrastrukturmodernisierung und soziale Projekte vorantreiben – oftmals unter engen Budgetvorgaben. Der Kapitalbedarf wächst, während traditionelle Finanzierungswege nicht immer ausreichen. Wer sollte vielleicht mit wem sprechen?” (LINK ZUM BEITRAG IM KOMMENTARFELD). INFORMATION / ANMELDUNG ZUR KONFERENZ “DIGITALES FORUM FÜR VERMÖGENSWERTE” (26.2.2025) & “FINANZPLATZ FRANKFURT MEETS WEALTH MANAGEMENT” (25.2.2026): Forum für Digitale Vermögenswerte 2026 (FDV) 2. SMART IMPACT INVESTING & PRIVATE MARKETS am 16.3. & 17.3.2026: Wir freuen uns über die Unterstützung bei Panel (MH, Private Equity & MORE” & Medien) bei dieser Fachveranstaltung. (Information zu dem Format von Christian Hommens – SIEHE KOMMENTARFELD) INFORMATION / ANMELDUNG ZUR KONFERENZ “SMART IMPACT INVESTING”: Smart Impact Investing Excellence Forum | Smart Bridges GmbH INFORMATION / ANMELDUNG ZUR KONFERENZ “PRIVATE MARKETS”: Private Markets Excellence Forum | Smart Bridges GmbH 3. LinkedIn Gruppe FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN: FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN Vielen Dank an die Teilnehmer & Sponsoren der Veranstaltungen, EIN FROHES NEUES JAHR! Markus Hill PS: Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit Alex J. Rauchenstein / Strategic Investment Advisors Group (SIA) beim FONDS professionell KONGRESS, Mannheim, 28.1. – 29.1.2026 & auf den Gedankenaustausch (Fondsboutiquen & USA-Formel – Kurzintro durch Markus Hill) mit Fondsselektoren. INFORMATION / ANMELDUNG ZUR KONFERENZ “FONDS PROFESSIONELL KONGRESS”: FONDS professionell KONGRESS 2026 – Mannheim LINK ZUM ORIGINAL-BEITRAG AUF LINKEDIN: Posten | Feed | LinkedIn EXKURS: Finanzplätze, Fondsboutiquen, Family Office, Frankfurt & Kultur – wofür interessiert sich Markus Hill in 2026? 1. Finanzplatz Frankfurt, Fondsboutiquen, Kommerz, Kultur & MORE – wir bedanken durch diese interessante Zusammenfassung von dritter Seiter („Snapshot“) durch Birgit Hass, FINFLUENCER CIRCLE. Warum sind uns die im „Snapshot“ genannten Formate, Interviews und fachlichen Impulse immer so wertvoll? Freude am Dialog, an Themen aus dem Bereich Kommerz & Kultur. Zudem unterstützen diese Aktivitäten auch die Kommunikation bei Spezialprojekten im Rahmen vom fachlichen Gedankenaustausch mit Investoren, Asset Management-Industrie, Presse und anderen Multiplikatoren. Mögliche Gebiete, welche sich über viele Jahre entwickelt haben: Fact-Finding-Mission, Due Diligence / Fondskonzepte / Research (Support – Studie „Alternative Investments, Immobilien & ESG“ – Sebastian Thürmer, Frankfurt – die Vorbereitungen für 2026 laufen) / Markteintritt, Seed Money (Feedback & „Machbarkeit“ inklusive Reality Check etc.), Financial Education. Kurzum: Diffusion von Wissen in einer Volkswirtschaft hilft vielen Marktteilnehmern, viele Investoren verfügen über exzellentes Knowhow und sind in der Regel stark an Vernetzung und fachlichem Gedankenaustausch interessiert. Das Profil von Birgit Hass war nicht vorher abgestimmt worden, unsere Interessen (MH Services-Team) wurden aber schon sehr gut „eingekreist“. Welche Themen sind von Interesse in 2026? Private Markets, Family Offices & Stiftungen – Due Diligence von Fondskonzepten, Fondsboutiquen & Infrastrukturinvestments, Studie „Alternative Investments, Immobilien & ESG“ (Sebastian Thürmer) DACH-Region & Asset Management, Asset Management & KI, Value Investing, Ökosystem „Finanzplätze“ – Input, Ideen & Anregungen zu diesen Themenbereichen sind immer willkommen: info@markus-hill.com / +49 (0) 163 4616179 www.markus-hill.com
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